Amazon Affiliate Conversions in der Praxis: Drei Partnernet Case Studies im Vergleich

Amazon Affiliate Conversions in der Praxis: Drei Partnernet Case Studies im Vergleich

Affiliate Marketing gehört zu den attraktivsten online Geschäftsmodellen. Allen Partnerprogrammen voran scheint sich das Amazon Affiliate Programm "Partnernet" für viele Blogger als solide Einnahmequelle etabliert zu haben. Ich warne zwar immer davor alles auf ein Pferd zu setzen, aber Amazon Affiliates haben es besonders leicht, denn

  • Amazon Affiliates profitieren vom durchweg optimierten Amazon Checkout-Prozess (und damit von hohen Conversions)
  • Amazon hat quasi "alles" im Sortiment, wenn es um physische Güter geht. 

In diesem Beitrag möchte ich drei unterschiedliche Fälle von Amazon Affiliates vergleichen und daraus Learnings für angehende und aufstrebende Affiliates (wie mich selbst) ableiten.

Warum dieser Beitrag? 

Ich bin selbst Amazon Affiliate und setze zum Zeitpunkt des Artikel rund 600-800€ monatlich mit dem Amazon Affiliate Programm um. Besonders spannend ist daran, dass Affiliate Marketing in dem betroffenen Fall eigentlich nur ein "Abfallprodukt" ist, was sich aber mit der Zeit recht gut entwickelt hat (mehr dazu unten).

Parallel arbeite ich auch mit diversen Partnerprogrammen wie Awin, Adcell, Webgains und geschlossenen Partnerprogrammen von einigen Direktanbietern zusammen. Ich bin sowohl Affiliate, als auch Advertiser (jemand, der seine Produkte über Affiliates vermarktet). 

Aus all den Erfahrungen hat sich das Amazon Affiliate Programm "Partnernet" als ein recht einfacher Weg entpuppt, um als Affiliate stabiles Geld zu verdienen. Daher möchte ich in diesem Artikel drei unterschiedliche Affiliate Seiten und deren Strategien betrachten. Zu allen Seiten findest du in diesem Beitrag auch Insights, die mir die Betreiber für diesen Beitrag netterweise verraten haben. 

SEO Traffic als Basis für attraktive Umsätze mit dem Amazon Affiliate Programm

Wer es als Blogger geschafft hat relevanten SEO Traffic aufzubauen, der kann mit dem Amazon Affiliate Programm Provision von 1% (Elektronik) und 12% (Fashion) für erfolgreiche Produktempfehlungen verdienen.

Die Basis für dieses Geschäftsmodell ist allerdings viel Zeit und Aufwand. Denn ohne Traffic wird es schwierig. Für Blogger heisst das in Vorleistung gehen zu müssen: Erst Bloggen und Reichweite aufbauen, dann Affiliate Produkte bewerben. 

Lesetipps:

Case Study: So gut funktioniert das Amazon Affiliate Programm in der Praxis

Die Case Study besteht aus drei unterschiedlichen Websites, die alle bereits ein paar hundert oder ein paar tausend Euro monatlich mit dem Amazon Partnernet umsetzen:

Alle Seiten verfolgen unterschiedliche (Haupt)-Geschäftsmodelle und Strategien, wie Amazon Affiliate Produkte beworben werden. Bei der Betrachtung der Seiten gehe auf folgende Fragen ein: 

  1. Wie werden die Affiliate Produkte beworben?
  2. Welche Affiliate Produkte werden beworben?
  3. Wie gut ist die Conversion?

Case Study 1: HappyCoffee.org

Happy Coffee ist mein eigenes Projekt und hat schon eine längere Historie. Urspünglich ist Happy Coffee 2008 als Kaffee Shop gestartet und wurde mangels eines erfolgreichen Konzepts und fehlendem Fokus dann zum Blog umgebaut. Über die Jahre wurde der Blog dann sehr langsam und immer nur "nebenbei" befüllt. Es gab auch mal Jahre, in denen nichts passierte. Nachdem wir aber 2015 dann rund 15.000 monatliche Besucher auf der Seite hatten, war es Zeit einen neuen Versuch mit einem eigenen Produkt zu starten. Dieses Mal hat es funktioniert. Seit 2015 legen wir ein Fokus auf SEO. Seit 2016 haben wir endlich Ressourcen, um dem Projekt deutlich mehr Zeit zu widmen.

  • Aktueller Traffic: rund 70.000 monatliche Leser (Okt. 2018)
  • Plattform: Shopify
  • Amazon Affiliate Einnahmen: 600-800€ / Monat
Bildschirmfoto 2018 11 12 um 15.06.15

Entwicklung des Happy Coffee Sichtbarkeitsindex (aus Sistrix). 

Oben hatte ich bereits erwähnt, dass die Amazon Affiliate Einnahmen ein Abfallprodukt seien. Damit ist gemeint, dass das Geschäftsmodell "Amazon Affiliate" bei HappyCoffee.org eigentlich nie geplant war. Wir wollten Kaffee verkaufen und über den Blog darauf aufmerksam zu machen. Aber:

Nicht jeder Besucher ist ein Käufer

Der Weg vom Blogbeitrag zum Kauf einer Kaffeepackung für 16,90€ ist weit. Ein Leser informiert sich zwar viel über Kaffeethemen bei uns. Die Chance aber, dass der Bedarf für "Hochwertigen Kaffee aus dem Internet" in dem Moment da ist, ist sehr gering.

Wir nutzen den Blog daher primär, um Vertrauen in die Marke Happy Coffee aufzubauen. Denn wer schon mal einen guten Rat bekommen hat, der kommt vielleicht auch wieder und kauft zu einem späteren Zeitpunkt vielleicht tatsächlich ein Produkt. 

Zudem können wir für unsere Besucher zusätzliche Touchpoints erstellen (z.B. Remarketing Kampagnen, etc.), die später zu einem Kauf führen (Stichwort: Funnel Marketing). 

Der Schritt zum Amazon Affiliate Programm

Irgendwann haben wir gemerkt, dass unsere Kunden nicht nur Kaffee kaufen wollen, sondern auch das passende Kaffeezubehör suchen. 

Wir bekamen Lesermails mit Fragen wie "könnt ihr eine French Press oder einen Vollautomaten empfehlen?"

Unser Antwort: "Klar! Hier ist der Amazon Affiliate Link!" 

Seitdem hat sich das Geschäftsmodell Amazon Affiliate für uns zumindest als Zusatzeinnahme etabliert.

Wie erstellen wir Affiliate Content?

In erster Linie erstellen wir Artikel, weil wir glauben, dass das Thema sehr relevant ist für unsere Zielgruppe (Menschen, die gerne Specialty Coffee trinken). Dazu gehören allerdings auch Geräte des täglichen Gebrauchs. Vom einfachen Kaffeefilter bis zum Kaffeevollautomaten für über 1000€ ist alles dabei.

Für uns als Kaffeehändler liegt es in der Natur der Sache, dass wir uns mit verschiedenen Produkten rund um Kaffee und die Zubereitung beschäftigen. Auch, wenn wir selbst z.B. gar keine Vollautomaten-Fans sind, haben wir verstanden, dass es Menschen in unserer Zielgruppe gibt, die bereit sind so viel Geld für eine Kaffeemaschine auszugeben. 

Wie werden die Affiliate Produkte beworben?

Wir betten die Produkte auf möglichst natürliche Weise in unseren Content mit ein. Der Leser bekommt keine Bullet-Liste von Produkten und auch keine ausführlichen Test, sondern lediglich eine Nennung des Produktes, teilweise mit einer Kaufempfehlung, meist aber ohne.

Beispiele: 

Welche Affiliate Produkte werden beworben?

Wir bewerben nur Produkte, von denen wir glauben, dass sie wirklich gut sind. Entweder haben wir die Produkte einfach selbst gekauft und getestet, oder wir verlassen uns auf das Urteil anderer (wir arbeiten z.B. mit Freelance Kaffee-Experten und Barista zusammen).

Jeder Beitrag und jedes Produkt wird gründlich recherchiert. Die Erstellung eines Beitrags, der später auch Top Rankings bekommen soll, kann auch schonmal eine Woche oder mehr Zeit in Anspruch nehmen. Meist ist das ein Prozess. Das reine Schreiben geht dann relativ schnell.

Gibt es das Produkt mehrfach bei Amazon, suchen wir die Variante mit den meisten/besten Bewertungen und Rankings aus (wenn wir das Produkt nicht doof finden). Idealerweise hat das Produkt sogar Bestseller Status. Damit wissen wir, dass sich das Produkt grundsätzlich schonmal gut verkauft bei Amazon. Ausserdem sind die Bewertungen ein zusätzliches Kriterium für unsere Empfehlung. 

Wie gut ist die Conversion?

Mit der genannten Strategie erzielen wir aktuell eine Conversion von 5,32% (im Oktober 2018). D.h. 5,32 von 100 Klicks, die wir zu Amazon schicken, kaufen dort auch etwas. 

Im Oktober 2018 haben wir fast 10.000 Klicks zu Amazon geschickt. D.h. rund jeder 7. Besucher (rund 15% Klick-Conversion) in unserem Magazin klickt derzeit auf einen Amazon Link. Im Oktober haben wir auf diese Weise 726€ Einnahmen als Amazon Affiliate erzielt. 

Amazaon Affiliate Einnahmen von Happy Coffee

Blick in unsere Amazon Affiliate Dashboard im Oktober 2018

Case Study 2: Coffeeness.de

Coffeeness.de wurde bereits 2008 von Arne Preuß gestartet. Arne ist Kaffee-Experte, Barista und leidenschaftlicher Geräte-Tester. Seine Strategie ist anders als als die von Happy Coffee. Er verkauft bisher keine eigenen Produkte, sondern setzt voll und ganz auf Affiliate, mit Schwerpunkt auf dem Amazon Affiliate Programm.

Arne´s Beiträge sind ebenfalls super recherchiert und haben einen ganz eigenen Stil. Er hat sich mit der Zeit einen echten Namen in der Szene gemacht. Was er sagt (oder schreibt), wird von vielen Lesern dankend angenommen. Dazu gehören natürlich auch Kaffeezubehör-Produkte, die er gerne auch mal in 20.000 Wörter langen (und gut strukturierten) Tests vergleicht. Obwohl Arne erst nach Happy Coffee auf SEO gesetzt hat, waren die Erfolge schneller und deutlicher sichtbar. Das liegt vor allem daran, dass er auf "Major Keywords" gesetzt hat, die einfach häufiger gesucht werden.

Bildschirmfoto 2018 11 12 um 15.41.37

Entwicklung der Sichtbarkeit von Coffeeness.de (laut Sistrix)

Auch der Traffic ist deutlich höher zu sein. Im Oktober 2018 hatte Coffeeness.de knapp 220.000 Besucher. Das ist eine sehr ordentliche Leistung für einen Kaffeeblog und dürfte ihn im deutschen Markt zur unangefochtenen Nr. 1 machen.

Wie werden die Affiliate Produkte beworben?

Wer auf coffeeness.de vorbei schaut, der kommt recht schnell zum Ziel des Blogs, nämlich Tests von Kaffee- und Espressomaschinen. Die Kaufaufforderung ist auch nicht subtil, sondern steht auf der Starteseite im Mittelpunkt. 

coffeeness startseiteCoffeeness.de Startseite

coffeeness affiliateNach einem Klick landet man auf coffeeness.de auf einer Test-Vergleichs-Seite mit Kaufbuttons

Die Tests auf Coffeeness sind über die Jahre entstanden und werden regelmäßig erweitert und aktualisiert. Jeder Vollautomat wurde von Arne selbst gekauft und in einem Videobericht festgehalten (schau mal hier auf seinem Youtube Kanal vorbei)

Welche Affiliate Produkte werden beworben?

Es geht immer um Kaffeezubehör mit einem Fokus auf hochpreisigen Produkten wie Kaffeevollautomaten und Espressomaschinen. Natürlich schreibt er aber auch über Themen, die nicht ausschliesslich Testberichte sind. Laut Sistrix wird die Seite mit derzeit rund 670 Seiten bei Google gefunden. 

Wie gut ist die Conversion?

Arne hat mir für diesen Artikel netterweise ein paar Conversion Rate Insights verraten:

  • Coffeeness insgesamt: 5,42%
  • Youtube: 3,3%
  •  Nur Milchaufschäumer: 14,2% (beste Produkt-Conversion)
  • Facebook Gruppe (6000+ Mitglieder): 1,84% (wobei er hier nur selten mal einen Link postet).

Die Zahlen zeigen, dass das Geschäftsmodell Affiliate im Gegensatz zu Happy Coffee hier ganz klar im Fokus steht. Die genauen Umsätze wollte Arne nicht verraten, aber im Oktober 2018 hatte der Blog

  • 219.532 einmalige Besucher 
  • und schickte 76.050 Klicks zu Amazon (34% Klick-Conversion, mehr als doppelt so viel wie bei Happy Coffee)
  • Die Gesamt-Amazon Conversion lag bei 5,42%.

Aus den Zahlen lässt sich erahnen, dass die Amazon Affiliate Einnamen bei Coffeeness.de bei vermutlich mehr als 3.000€ monatlich liegen dürften, vielleicht sogar deutlich mehr aufgrund der hohen Warenkörbe.

Wieviel, das ist auch egal. Wichtig ist zu sehen, dass sich das Modell "Tests" für Coffeeness in dem Bereich scheinbar bewiesen hat. 

Interessanterweise ist die Gesamt-Conversion von Coffeeness mit 5,42% sehr ähnlich der von Happy Coffee (5,32%). Allerdings dürften die durchschnittlichen Warenkörbe bei Amazon deutlich höher sein (Fokus auf teure Geräte).

Arne von Coffeeness sagt selbst, dass die Conversion mit steigendem Produktpreis schlechter wird. Die Top-Conversion wird in einem Produktpreisbereich von 40 - 100€ erzielt. Kaffeevollautomaten liegen bei 500€ und (deutlich) mehr. Wie hier die genaue Aufteilung und die Conversion bei teuren Produkten ist, bleibt Arne´s Betriebsgeheimnis.

Case Study 3: Vegan-Athletes.com 

Damit dieser Beitrag nicht nur Amazon Affiliates im Kaffeezubehör Segment vergleicht, freue ich mich noch ein paar Insights von Christian Wenzel von Vegan Athletes zeigen zu können.

Vegan-Athletes.com ist ein Blog rund um vegane Ernährung und Fitness mit rund 50-60.000 monatlichen Besuchern (Stand Oktober 2018). Im Januar waren es auch schonmal 100.000.

SEO wird schon länger betrieben, allerdings gab es 2017 einen Relaunch, ab dem die aktuelle Domain-Sichtbarkeit erst in Sistrix sichtbar wird. Laut Christian sind die Haupt-Traffic Quellen neben SEO Traffic vor allem direkter Traffic und Pinterest. 

va sistrix

Ähnlich wie bei Happy Coffee sind in diesem Blog die Amazon Affiliate Einnahmen auch "nur" ein Nebenprodukt. Hauptsächlich verkauft der Blog Kurse, ein Buch und einen vegan Kickstarter Rezepte Guide.

Wie werden die Amazon Affiliate Produkte beworben?

Vegan Athletes setzt auf verschiedene Formen der Produktbewerbung. In diesem Beitrag werden z.B. Haferflocken Alternativen in Tabellenform gegenübergestellt. 

veganathletes haferflocken

Ein weiterer Ansatz ist ein Konfigurator, um das richtige vegane Protein zu finden:

va protein finder

Zu den erfolgreicheren Amazon Affiliate Produkten gehört auch das eigene Buch, welches in der Seitenleiste des Blogs beworben wird. 

Welche Affiliate Produkte werden beworben?

Im Gegensatz zum Kaffeezubehör liegen die Produktpreise der beworbenen Amazon Affiliate Produkte im deutlich niedrigeren Bereich. Ob Haferersatz oder vegane Buchweizenkeimlinge, die Produktepreise liegen i.d.R irgendwo zwischen 10€ und 30€. 

Wie gut ist die Conversion?

Wie schon Arne von Coffeeness.de hat auch Christian von Vegan Athletes mir netterweise ein paar Insights für diesen Beitrag verraten. 

  • Gesamt Conversion: 8,25%
  • Affiliate Einnahmen pro Monat: ca. 400€
  • Klicks zu Amazon pro Monat: etwas mehr 4.000
  • Traffic zu Amazon Klick Conversion: 15% (Ähnlich wie Happy Coffee)

Fazit zu den Amazon Affiliates Case Studies

Der Vergleich zeigt zwei Blogs im gleichen Segment (Kaffee) und einen weiteren Blog im Ernährungsbereich. In allen Fällen werden die Amazon Affiliate Produkte unterschiedlich beworben. In allen Fällen sind die Warenkörbe ebenfalls sehr unterschiedlich hoch. Aus meiner eigenen Erfahrung und denen von Christian und Arne, lassen sich folgende allgemeine Regeln für das Amazon Affiliate Programm festhalten:

  • Die Gesamt Conversion bei Amazon ist sicher vom optimierten Checkout Prozess von Amazon abhängig. 
  • Je höher die Produktpreise, desto geringer die Conversion. Das erklärt auch die erhöhte Conversion von Vegan Athletes. 
  • Je mehr sich ein Blog mit einem Produkt beschäftigt und dadurch Mehrwert für den Leser liefert, desto besser die Conversion. Mit ausführlichen Tests (inkl. Video) und übersichtlichen Vergleichsseiten kann man offenbar auch hochpreisige Produkte erfolgreich empfehlen.
  • Das Beispiel von Coffeeness.de zeigt auch, dass sich vor allem die Klick-Conversion noch deutlich verbessern lässt.
  • Von nichts kommt nichts. Alle betrachteten Seiten werden mit sehr viel Aufwand betrieben. Der Traffic wurde über Jahre mit viel Zeit und Expertise aufgebaut. 

Wo ist der Haken?

So attraktiv das klingt, so schnell könnte es aber auch wieder vorbei sein. Wer eine 100% Amazon Affiliate Strategie fährt, ist darauf angewiesen, dass Amazon 

  1. das Programm weiter betreibt, und 
  2. den Affiliate auch weiter behalten möchte. 

Sollte das irgendwann nicht mehr der Fall sein, geht die Suche nach passenden Affiliate Programmen von vorne los.

Wer auch schon selbst mal versucht hat einen Blog aufzubauen, der weiss, dass das ein Vollzeit Job ist. Um davon leben zu können ist es ein weiter Weg. Mit einem Tester-Blog auf Blogger.com kommt man meist nicht weiter als zu ein paar kostenlosen Probierpackungen von Produktherstellern.

Es gibt ausserdem Limits, wo Amazon nicht weiterhelfen kann. Barista Kurse z.B. werden bei Amazon nicht verkauft. Deshalb setzen alle 3 Seiten auch neben dem Amazon Affiliate Programm auf weitere Affiliate Partnerschaften.

Wenn du selbst weitere Erfahrungen mit dem Amazon Affiliate Programm gemacht hast, schreib sie gerne in die Kommentare. 

Vielen Dank an Stelle nochmal für die Insights an Christian von Vegan Athletes und an Arne von Coffeeness! 

4 Kommentare

  • Danke für den ausführlichen Artikel. Das war sehr ernüchternd. Bei solchen unterirdischen EPCs kann man leider kein Business aufbauen. Lediglich nur als Hobby betreiben. Schade natürlich, denn es wird immer schwieriger profitabel Produkte zu bewerten. Kanäle wie CPC oder Display kommen dann überhaupt nicht betracht. Es bleibt nur noch SEO, als einziger Kanal. Bloss kann man hier nur bedingt skalieren.

    Gruß und Respekt
    Alex
  • Hey Alex,

    danke für dein Feedback. Ja, der EPC ist niedrig, weil die die Produkte meist relativ günstig. Am Ende ist es ein Massengeschäft und damit ein SEO Business. Eine Chance könnte noch sein in den besonders hochpreisigen Produktsegment aktiv zu werden. Allerdings bekommst du auf Elektronik auch nur wenig Provisionen. Derzeit ist Fashion vielleicht noch attraktiv, aber wegen der hohen Retourenquote dann doch nicht.
  • Hallo Christan,

    danke für die Erwähnung von Coffeeness und für Deinen tollen Artikel. Und herzlichen Glückwunsch zu dem Erfolg im Amazon Affiliate Programm!

    Du schreibst zu Coffeeness:

    „Er verkauft bisher keine eigenen Produkte, sondern setzt voll und ganz auf Affiliate, mit Schwerpunkt auf dem Amazon Affiliate Programm.“

    Das ist für Coffeeness auch absolut richtig. Allerdings ist es wichtig zu erwähnen, dass ich natürlich auch versuche Abhängigkeiten zu reduzieren. Zusammen mit unseren anderen Projekten macht Amazon Affiliate ungefähr 20 – 30% aus. Unser Ziel ist es schnell unter 20% zu kommen. Natürlich bei weiterem Wachstum.

    Genau wie Du würde ich auch niemanden empfehlen sein Projekt zu 100% mit Amazon Affiliate zu monetisieren. Ewig wird es das Programm nicht geben und die Bedingungen werden immer schlechter.

    Abhängigkeiten sind leider unvermeidbar. Besonders mit viel
    Suchmaschinen-Traffic. Gerade erst am 1. August gab es viele, die durch das Google Update extrem viele Besucher verloren haben.

    Du schreibst noch:

    „Obwohl Arne erst nach Happy Coffee auf SEO gesetzt hat, waren die Erfolge schneller und deutlicher sichtbar.“

    Klar, wir haben viele Projekte und SEO ist immer ein Teil davon. Was Coffeeness erfolgreich gemacht hat, war aber eher das Content-Konzept. Keine Fake-Tests und echter Mehrwert. Bei Texten sage ich eigentlich immer, ein guter Text ist automatisch SEO-optimiert. Was natürlich vorsetzt, dass man keine Basic-Fehler macht und onpage alles stimmt.

    Wir haben einfach sehr sehr viel (wie ich glaube guten) Content veröffentlich. 2015 hatte Coffeeness noch unter 50 Besuchern am Tag. Jetzt sind es über 10K. Ich habe 2 Jahre jeden Tag geschrieben.

    Und noch mal hierzu:

    „Wie hier die genaue Aufteilung und die Conversion bei teuren Produkten ist, bleibt Arne´s Betriebsgeheimnis.“

    Würde ich sofort verraten wenn ich es wüsste. Aber beim Tracken müssen wir noch viel besser werden.

    Beste Grüße,
    Arne
  • Hey Arne,

    danke für die Zusatzinfos. Risikostreuung ist macht Sinn und ich freue mich für dich und dein Team, dass es so gut klappt.

    Ich glaube das Content-Thema wird so oft unterschätzt. Alles ist möglich, aber der Weg zum Ziel ist meist weiter, als viele das auf den ersten Blick sehen.
    Weiterhin viel Erfolg und schöne Grüße,
    Christian

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