Warum Gastbeiträge zum Linkaufbau nicht mehr zeitgemäß sind und wie du weiterhin Backlinks bekommst

Warum Gastbeiträge zum Linkaufbau nicht mehr zeitgemäß sind und wie du weiterhin Backlinks bekommst

Vor ein paar Tagen wurde gegen eines meiner Projekte eine „Manuelle Maßnahme“ von Google verhängt. Grund genug, mich mit dem Thema SEO und Linkaufbau, und Backlinks durch Gastbeiträge zu beschäftigen und zu resümieren, wie das Duell Mensch vs. Maschine eigentlich funktioniert. Klar ist, dass Google immer am längeren Hebel sitzt und Online Marketer (ich auch) sich also dem fügen müssen, was Google verlangt.

Eines Vorweg: Die manuelle Maßnahme in meinem Fall wurde wegen unnatürlicher ausgehender Links verhängt. In besagtem Projekt habe ich weder Backlinks verkauft noch sonst irgendwie gegen geltende Richtlinien verstoßen. Einziger Fehler: Wir haben zu viele Links ohne „nofollow“ Tag platziert, die auf Seiten ohne inhaltlichen Mehrwert geführt haben. Das hat dann wohl das „Muster“ einer Bezahl-Artikel-Struktur hervorgerufen und zu dem Ergebnis geführt.

In dem Beitrag möchte ich deshalb auf 2 Themen eingehen:

1. Wie schreibt man Beiträge so, dass sie verlinkenswert sind, und

2. Wie bringt man andere dazu, auf den eigenen Beitrag zu linken.

 

Was ist ein guter Beitrag, der anderen ein Backlink wert ist? 

Ich blogge erst seit ein paar Wochen hier bei LSWW, jedoch arbeite ich seit mehreren Jahren bereits an anderen Projekten und habe auf meiner Reise mit vielen Online Marketern gesprochen und gelernt. Mit den Jahren habe ich gelernt worauf es theoretisch ankommt. Würde ich diese wichtigste Disziplin in einem Wort beschreiben, wäre das „Backlinks“.

Oder anders gesagt: Andere dazu zu bringen über unser Produkt zu schreiben.

Oder noch anders gesagt: Reichweite schaffen!

Heute, Jahre später, bin ich nicht nur viel schlauer auf dem Gebiet geworden, sondern auch Google hat an Intelligenz zugelegt und weiss jeden Tag besser, was gute Qualität bedeutet, und wo es nur ein netter Versuch war.

 

Warum Gastbeiträge zum Linkaufbau nicht mehr zeitgemäß sind 

In den letzten Beiträgen habe ich bereits darüber geschrieben wie einfach es ist einen Blog zu erstellen, wie man durch ein paar Tweaks mehr aus dem bestehenden Traffic rausholt und wie man durch Kommentare mehr Traffic holen kann. Alles Dinge, die gut und wichtig sind, jedoch kein langfristig organisches Wachstum erzeugen.

In diesem Beitrag möchte ich aber vor allem darauf eingehen, wie man das erreicht, worauf man selbst keinen direkten Einfluss hat: Backlinks von anderen Bloggern zu bekommen.

Denn genau das ist es, was Google möchte. Die heutige Online Markting Welt sieht nämlich so aus, dass die mit viel Geld (also Marketing Budget) anderen viel Geld dafür bezahlen können auf die eigene Seite zu linken. Der „DoFollow“ Link macht den Inhalt nicht nur anklickbar, sondern gibt auch den Pagerank an die verlinkte Seite weiter. Ist das passiert, ist das Ziel des Online Marketers oder der SEO Agentur erreicht. Die Qualität und das „Ansehen“ der Zielseite bei Google wächst und damit auch die Relevanz in der Darstellung der Suchergebnisse. Eine einfache Rechnung, die über Jahre auch gut funktioniert hat.

Dass nun auch (wieder vermehrt) gegen diejenigen Maßnahmen verhängt werden, die selbst die sich kaufen lassen, wird eine ganze Branche auf den Kopf stellen. Leider trifft es auch die, die nicht gut genug aufgepasst haben und sich am Rande der Google-Gesetze bewegen. Deshalb ist es wichtig, sich mit dem Thema jetzt mal auseinander zu setzen.

Gastbeiträge waren sind über Jahre eine gute Methode, um Sichtbarkeit und Backlinks aufzubauen

Jetzt doch? Ja, aber der Mechanismus funktioniert anders, als die meisten meinen.

Wer den Trust und seine Stellung bei Google dauerhaft erhöhen möchte, für den gehören Gastbeiträge zum täglichen Brot. Versteht mich nicht falsch, es ist nach wie vor eine gute Methode, jedoch sollte die Erwartungshaltung klar sein. Denn auch hier spricht Google eine klare Sprache:

Verboten ist für einen Backlink gegen eine Gegenleistung zu erwarten. D.h. einem Blogger Geld zu zahlen oder sonstigen Gegenwert zu bekommen. Das kann z.B. auch der geschriebene Text selbst sein. Wer also einen Gastbeitrag anbietet und dafür einen DoFollow Backlink erwartet, der verstößt gegen die Google Richtlinien. Wer das Angebot annimmt ebenfalls. Erkannt wird das Muster u.a. am Inhalt, aber z.B. auch daran, dass immer wieder dieselben Keywords auf dieselbe Zielseite verlinken. Google prüft und erkennt scheinbar auch, ob der Text inhaltlich eigentlich keinen Mehrwert bietet, sondern nur geschrieben wurde, damit er geschrieben ist.

Erlaubt ist es einen Backlink zu setzen, sofern es ein „Editorial Pick“ ist, also die Entscheidung des Autors über den Backlink aus eigenem Willen und idealerweise mit Verweis auf einen Inhalt, der den eigenen Text inhaltlich anreichert. Z.B. können das Quellen sein, fortführen Beispiele oder Themen, die eine sinnvolle Ergänzung zum eigenen Content sind.

 

Wie der Gesetzgeber Google vorgeht, um gekaufte Backlinks zu erkennen

Google erkennt, ob ein Link Content-relevant oder Content-fremd ist. Aber ganz so einfach ist es nicht. Wer z.B. über Kaminholz schreibt und einen Link zu einem Kaminholz-Onlinehändler setzt, macht er sich für Google verdächtig oder nicht? Inhaltlich würde es passen, allerdings könnte der Link zum Händler auch gekauft sein. Ginge es in dem nachfolgenden Beitrag allerdings um einen Blogpost des Kaminholz-Shops, in dem es um Qualitätsmerkmale von gutem Kaminholz geht, dann wäre das eine sinnvolle Weiterleitung, die den eigenen Text anreichert. Beispielsweise ein PDF mit weiterführenden Infos oder eine spezialisierte Seite mit Belegen für die Aussagen aus deinem Beitrag. Jetzt könnte natürlich auch dieser Link gekauft sein, aber es wäre nicht mehr ganz so auffällig wie ein Link, der einfach nur zur Startseite oder einer Produktseite führt.

 

Sollten jetzt Backlinks generell nicht mehr gesetzt werden?

Nein. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit einen Content-fremden Link einzubinden ohne dass Google es negativ wertet: das „nofollow“ Markup. Markierst du einen Link mit <rel=nofollow> sagst du Google, dass es sich um einen Link handelt, der beim Crawling nicht beachtet werden soll. Dadurch umgehst du die Risiken einer Abstrafung aufgrund unnatürlicher Links. Allerdings verhindert das „nofollow“ Attribut auch eine Weitergabe deines Pageranks (eine Art Gesamtqualitätsindikator) an die verlinkte Seite und der Link wird nicht als Backlink für die Linkseite gewertet. Wenn du also glaubst, dass du den weiterführenden Content auch gegenüber Google empfehlen möchtest, dann solltest du nach wie vor auf das „NoFollow“ Attribut verzichten. Ein deutlicher Qualitätsgewinn für deinen Content, jedoch auch ein Umstand, der den Linkaufbau deutlich erschwert. Alle sonstigen Links sind übrigens automatisch „DoFollow“ Links. 

Wer also vergisst bewusst mit „NoFollows“ zu arbeiten, der arbeitet ggf. bereits ausserhalb der erlaubten Grenzen. Das war übrigens auch der Grund in dem Projekt, welches ich betreue.

Aber zurück zum eigentlichen Thema: Wie schaffe ich es trotz dieser Entwicklung und den Maßnahmen von Google dennoch, dass andere mit einem DoFollow-Link auf meine Seite zeigen und meine Sichtbarkeit langfristig steigt?

 

Grundregeln zum Thema Backlinks und Linkaufbau, die ich gelernt habe:

 

1. Create Content that matters! Mach dich zum Experten.

Die Lösung ist fast schon zu offensichtlich: guter Content. Wer guten Content liefert, bringt andere Blogger dazu, auf sich selbst zu verlinken. Anstatt dich über gezielte Backlinks im Netz auszubreiten, solltest du einfach guten Content liefern, der von anderen Bloggern als Content-relevanter Link gesetzt und auf den referenziert wird.

Wichtig ist, dass deine Marke, dein Blog und dein Name dauerhaft mit der Art von Content in Verbindung gebracht werden, über den du schreibst. Wenn dein Thema also „Online Marketing“ oder „SEO“ ist, dann solltest du nicht all zu oft über Kaminholz schreiben (ausser es sind Beispiele). Das wichtigste ist aber, dass du regelmäßig guten Content produzierst, den andere auch lesen und spannend finden.

Dein Ziel sollte mit jedem Beitrag sein, etwas zu schreiben, was deiner Leserschaft einen Mehrwert bringt. Das kann eine Neuigkeit sein, eine Erfahrung, eine Schlussfolgerung, Tipps und Tricks, …

Schreibe deine Text für Menschen, nicht für Google! Frage dich immer selbst, ob du deinen Text selbst von vorne bis hinten lesen würdest.

 

Experten unter sich – So „funktionieren“ Blogger & Journalisten

Die gute Nachricht: Die, die Texte schreiben (auch in großen Magazinen und in Blogs mit einem großen Pagerank), sind auch nur Menschen und kochen auch nur mit Wasser. Sie streben wie du selbst auch danach sich in ihrem Wissensgebiet weiterzubilden und von anderen zu lernen.

Hier kommst du ins Spiel: Platziere dich mit deinem Content und deiner Regelmäßigkeit an genau der Stelle, wo dich andere online sehen können. Schaffe Relevanz mit einem bestimmten Beitrag oder schaffe Relevanz durch dich selbst als Marke. Deine Expertise wird dann auch sicher gesehen und früher oder später aufgegriffen (und verlinkt).

Um deine Sichtbarkeit auszubauen und dich selbst zu einem Namen zu machen, eigenen sich übrigens Gastbeiträge immer noch besonders gut. Die Erwartung ist aber eine andere als einfach nur einen Backlink zu erhalten. Erwarte keinen Backlink, sondern erwarte gesehen zu werden von echten Menschen, die deine Expertise interessieren könnte.

 

2. Denke in „White Papers“, nicht in Wörtern

Wenn du einen Beitrag verfasst, dann sollte dein Ziel nicht mehr sein als einfach nur ein paar Wörter mit einer Keyword-Dichte von 2-5% zusammen zu fassen. Versuche mit jedem Beitrag ein kleines White Paper zu verfassen, aus dem deine Leser wirklich etwas mitnehmen können. Laut Wikipedia ist ein White Paper „…ein Dokument, das in einer flüssigen Sprache ohne Marketingballast spezifische Themen behandelt: als (Fall-)Studie, Anwenderbeschreibung, Analyse oder Marktforschung.“

Wenn du deine Leser also mit qualitativen Inhalten überzeugst, dann merkt das auch Google (z.B. durch längere Verweildauer, wiederkehrenden Lesern, Social Shares, usw.).

White Paper sind für andere Menschen, die zu einem bestimmten Thema schreiben, immer eine gute Quelle um darauf zu referenzieren und die eigenen Behauptungen und Schlussfolgerungen damit zu stützen. Es ist wie in der Wissenschaft: Ein Teil ist immer eigene Leistung und Interpretation, ein anderer Teil sind Referenzierungen.

Versuche also mit deinen Beiträge selbst der Experte und die Quelle zu sein, auf die andere verweisen. Je besser du deine Expertise darstellen und ausdrücken kannst, desto höher die Chance auf einen Verweis durch andere.

 

Was macht einen verlinkenswerten Beitrag aus?

  • Eine spannende und auf die Zielgruppe ausgerichtete Headline sorgt für Klicks und Interesse.
  • Durch eine gute Textstruktur kann sich der Leser gut orientieren und findet schnell die gewünschte Information. Nutze Subheadlines, Auflistungen und vermeide verschachtelte Sätze.
  • Mehrwert, Mehrwert, Mehrwert! Das ist die Formel des Content Marketings. Unnütze und nicht relevante Informationen vertreiben deine Leser nur.
  • Niemand liest gerne Fachbücher. Versuche also deinen Inhalt in möglichst einfachen Worten zu vermitteln und den Textfluss nicht durch unnötige Komplexitäten zu unterbrechen. Vermeide verschachtelte Sätze und nutze Subheadlines für die bessere Orientierung

 

Warum die große Google Abmahnwelle die große Chance für alle (neuen) Blogger ist

Statt Angst vor großen Plattformen und Budget-starken Wettbewerbern zu haben, sollten wir uns alle freuen. Auch die, die mit großen Backlink- und Linkaufbau-Budgets auf dem Markt sind können damit künftig immer weniger anfangen. Das ist auf der anderen Seite DIE Chance für Menschen, die jetzt erst anfangen zu bloggen oder ihr kleines, noch unbekanntes Projekt sichtbar machen wollen.

Deshalb sehe ich die Abmahnwelle von Google vor allem auch als Chance, sich gerade jetzt mit gutem Content besser platzieren zu können als es vor einigen Jahren noch der Fall war. Denn 2 Dinge sind klar:

1. Das Internet altert, bzw. der Content, der über die Jahre geschaffen wurde. Deshalb hast du als Jungspund immer die Möglichkeit deine Nische neu zu besetzen und dich mit frischem Content prominent zu platzieren. Das Rad muss auch nicht immer neu erfunden werden. Manchmal reicht es, bestehende Dinge auf eine frische, Zielgruppen-gerechete Art aufzubereiten und anzubieten.

2. Die Welt entwickelt sich weiter. Wenn du z.B. Auto-Blogger bist, dann wirst du immer wieder über neue Modelle und Motoren freuen können, die es in den nächsten Jahren gibt. Laufe also mit offenen Augen durch die Welt und entwickle dich zum Experten.

 

Und du?

Für mich ist qualitativer Content das A und O. Bei LetsSeeWhatWorks versuche ich letztlich viele kleine persönliche „White Papers“ zu schreiben meine Erfahrungen so zu teilen. Der Mehrwert liegt hoffentlich in der Erfahrung und dem Praxisbezug, der für andere hier nützlich wird.

Wie sieht es mit dir aus? Schreibst du auch bereits White Papers oder „kaufst“ du noch Gastbeiträge?

21 Kommentare

  • […] es auch schon losgehen. Versuche herauszufinden, wie du teilnehmen kannst (bei Blogs nach einem Gastbeitrag fragen) und bei den anderen einfach anmelden und los […]
  • Sehr guter Beitrag. Auf jeden Fall augenöffnend und hilfreich. Vieles war mir bisher noch nicht so klar und ich werde es in die Praxis umsetzen.
    Natürlich zählt der Content über alles. Daher versuche ich immer hochqualitative Artikel zu schreiben. Ein bisschen SEO wird aber in nächster Zeit auch kommen. Zum Glück gibt es dann so gute Artikel wie diesen hier!


    Gruß,
    Ben
  • […] 88% der analysierten Blogs teilen auch Inhalte anderer Blogger und 48% akzeptieren Gastbeiträge. Gastbeiträge mögen vielleicht nicht immer die richtige Strategie sein, um Backlinks zu sammeln, aber sie sind ein sehr gutes Tool, um neue Leser auf den eigenen Blog […]
  • Hallo Christian,

    vielen Dank für diesen wertvollen Beitrag. Endlich wieder ein Thema, was sogar als Lektüre für Kunden „druckbar“ ist. Ich finde Deine Beiträge schon sehr lange richtig klasse, aber das weißt Du ja. :-) Freut mich, wie schnell Dein Blog so große Reichweite erlangte und wie Du es auch schaffst, die Leser zum Kommentieren zu bringen. Glückwunsch!
  • Meine persönliche Meinung: Wer in seinem Blog bei Gastbeiträgen oder anderen Verlinkungen mit nofollow arbeitet, macht schon etwas falsch. Denn das bedeutet ja tatsächlich, dass man die verlinkte Seite nicht empfiehlt – und trotzdem jubelt man sie dem Leser unter.

    Immer schön an den Leser halten, dann braucht man sich um nofollow aus meiner Sicht keine Gedanken machen (und dann sind auch Gastbeiträge in Ordnung, denn ich würde bei mir keinen Gastbeitrag von jemandem zulassen, dessen Blog ich blöd finde --> wobei ich da noch konsequenter sein könnte).
  • Klingt sinnvoll. Eigentlich würde ich es genau so sehen, allerdings schwirrt immer diese kalte Google-Atem im Nacken...
  • Und nicht nur der Beitrag selbst ist super, sondern auch die Kommentare hier. Glückwunsch also an Christian und alle Follower! Hier entsteht gerade eine Bewegung...
  • Ich kann dir nur zustimmen - guter Content ist das A und O. Woran erkenne ich, ob mein Content gut ist? Nicht nur an den Verlinkungen, sondern auch an Kommentaren und eMails, in denen die eigenen Artikel gelobt werden. Und daran, dass sich fremde Blogger bei einem als Gastartikel-Autoren "bewerben". Das vielleicht noch als Ergänzung. LG, Katharina
  • Der Content ist der Sex des kleinen Bloggers, und Sex sells! :-)
  • Hi Christian,

    recht interessant, insbesondere, da Du neulich ja bereits mal darüber geschrieben hast. Das führt mich zum einen zu der Frage:

    Ergibt sich daraus auch etwas Neues/Anderes gegenüber Deiner Empfehlung zuletzt, dass auch links in Kommentaren zur Reichweitenstärkung dienen können/sollten? {Diesebzüglich gingen ja seinerzeit die Meinungen auch in den Kommentaren zum Artikel auseinander}.

    Zum anderen: Vielleicht bin ich zu müde, aber mir ist nicht ganz klar geworden, was jetzt der Unterschied zwischen "guten" und "abstrafbaren" backlinks ist, bzw. was aus Googles Sicht zulässig ist und was nicht? Kannst Du das vielleicht noch etwas klarer werden?

    Herzlichen Dank aber schonmal bis hierher.
  • Hey Nic,

    Die Reichweite in den Kommentaren ist immer nur direkte Reichweite. D.h. du kommentierst, jemand liesst deinen Beitrag und kommt dann auf deine Seite.

    Hier geht es jedoch um nachhaltigen Linkaufbau, der für SEO Ergebnisse relevant ist. Kommentarlinks machen dafür keinen Sinn, sind aber nach wie vor gut um direkte Sichtbarkeit zu erzeugen.
    Gruss
    Christian
  • ...liebenswertes "White-Paper".
    Meine Erfahrung lehrte mich ähnliches und so wirst Du jetzt auf allen Kanälen "geaddet" und Du feilst an Deinem Ruf - also alles richtig gemacht!
    :)

    Gruß
    Miladin
  • Toller Text! Freut mich, nicht allein mit der Art und Weise der Reflexion auf die Thematik Linkaufbau/Backlinks auf weiter Flur zu stehen ...

    Greetz!
  • Mal wieder ein echt guter Beitrag mit Substanz!

    Gastbeiträge einfach nur wegen der Backlinks zu verfassen, ist in meinen Augen auch nicht gerade lohnend. Grundsätzlich würde ich jedoch schon Gastbeiträge als gutes Mittel in Sachen Content Marketing sehen, nur eben abseits jeglicher Ranking-Taktirerei.

    Den Sinn von Gastbeiträgem sehe ich vielmehr darin, in anderen Blogs oder Magazinen schlicht präsent zu sein, sich damit neuen potenziellen Lesern zu zeigen. So kann nach und nach die eigene Stammleserschaft wachsen, was mit SEO letztlich überhaupt nichts zu tun hat.
  • Hallo Christian,
    man kann es nicht oft genug sagen: Guter Content ist das A und O. Ich merke es selbst, wenn mich Leute etwas fragen, das ich ad hoc nicht beantworten kann, denn dann kann ich ihnen auf Schlag zwei, drei gute Blogs nennen, auf denen das Theme bestimmt zu ihrer Zufriedenheit behandelt worden ist. Ich habe jetzt selbst mit einem Aritkel über die häufigsten Fehler beim Setzen von E-Books die von dir berichtete Erfahrung gemacht: Die Leser teilen den Content von ganz allein, wenn er Mehrwert hat.
    Danke für diesen Artikel! :)
    LG Annika
  • Hallo Christian,
    ich schreibe selbst seit kurzem auf meinem Blog über Design-Strategien für Gründer und versuche hier soviel Mehrwert wie möglich rein zu packen. Damit das aber auch jemand liest, müssen es die Leute erst einmal finden, das heißt auch all die etablierten Blogger und Journalisten, die sich für das Thema interessieren.
    Wie würdest Du empfehlen, auf diese Leute zu zu gehen und ihre Aufmerksamkeit zu bekommen?

    LG, Matthias
  • Hey Matthias, was immer gut funktioniert: Bau ein kleines "Päckchen" mit Infos über dich zusammen und stelle dich anderen Blogger proaktiv vor. Suche Artikel, die dir gefallen, finde heraus wer es geschrieben hat und stelle dich dann vor. Erwarte aber keinen Gegenwert. So haben dich die Leute dann schon mal auf dem Schirm.

    Ein weiterer Trick: Schreibe über andere, greife Meinungen auf und teile diese dann gezielt via Facebook, Twitter und Co.
    Viel Erfolg!
  • Wieder einmal ein toller Artikel! Ich beschäftige mich auch schon länger mit SEO und finde, du triffst es auf den Punkt. Jedoch mit guten Content alleine, ist es nicht getan, denke ich. Etwas Seeding ist schon noch nötig um Backlinks zu bekommen.

    "Google prüft und erkennt scheinbar auch, ob der Text inhaltlich eigentlich keinen Mehrwert bietet, sondern nur geschrieben wurde, damit er geschrieben ist."

    Auf der verlinkenden Seite der auf der Zielseite? Oder beide?
  • Hey Josef,

    grundsätzlich beide. Du selbst solltest darauf achten, dass dein Text gut geschrieben ist und auch nur solche Texte und Inhalte verlinken, die aus deiner Sicht einen echten Mehrwert liefern.
  • Hi Christian,

    danke für den ausführlichen Artikel. Ich denke auch, dass Gastbeiträge weiterhin eine sehr sinnvolle Angelegenheit sind (auch was den Abwechslungsreichtum angeht), jedoch immer der Mehrwert für den Leser im Vordergrund stehen muss. Wenn die Gastartikel gut sind, werden diese von anderen Seiten mit Sicherheit automatisch auch einmal verlinkt und bilden so einen nützlichen Content, der die Seite insgesamt aufwertet.

    just my 2 cents :)

    besten Gruss,
    Timo

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