Vom Startup-Blog zur Gründer-Community – Eine Herzensangelegenheit

Vom Startup-Blog zur Gründer-Community – Eine Herzensangelegenheit

Für mich ist Netzwerken im Job das A und O. Als Gründer wünschte ich mir schon immer Kontakt zu Menschen, die in der gleichen Situation stecken, um mit ihnen Erfahrungen zu teilen. Ein solcher Austausch mit erfolgreichen Gründern und Unternehmern ist eine perfekte Möglichkeit, wertvolle Tipps zu bekommen und von Learnings anderer zu profitieren. Deshalb habe ich mich entschieden, etwas zu tun, das genau diesen Austausch ermöglicht. Und mit diesem Beitrag verkünde ich den Startschuss dazu.

Feedback ist wichtig

In meiner Gründer-Vergangenheit habe ich mir oft eine Anlaufstelle gewünscht, um konkrete Ideen platzieren, präsentieren und Feedback zu bestimmten Punkten einholen zu können. Eines meiner Key-Learnings ist: Wer seine Ideen und Zweifel vor anderen versteckt, der wird mit großer Wahrscheinlichkeit Fehler machen und dafür später vermutlich viel Geld bezahlen müssen.

In den letzten Monaten und Jahren habe ich mehrere Sachen ausprobiert, um neben dem Startup-Blog (zu dem sich LSWW entwickelt hat) eine eben solche Anlaufstelle für Gründer und Online-Unternehmer zu schaffen. Der erste Versuch fand in Form einer Facebook-Gruppe statt. Leider lief die Aktivität dort nicht so recht an. Auch direkte Treffen im Hamburger und Berliner Gründerkreis wurden vereinbart, nahmen jedoch nicht die Ausmaße an, die ich mir wünschte bzw. erhoffte.

Ebenso fand meine Idee vom „Entrepreneurs Circle“, einer geschlossenen Community für Gründer mit besonderen Zugangsvoraussetzungen, nicht den erhofften Anklang. Der Gedanke war gut, wurde von allen Teilnehmern für sinnvoll befunden, aber dennoch hat es nicht geklappt. Herausfordernd war, ein geeignetes Zahlungsmodell zu finden und Hemmnisse für eine wirklich offene Kommunikation der Teilnehmer untereinander zu beseitigen. Ich glaube noch immer an die Idee eines hochkarätigen, geschützten Networks – wer also Kapazitäten und Interesse hat, den Entrepreneurscircle.de mit diesem oder einem anderen Konzept weiter zu führen, der kann sich gerne bei mir melden.

Screenshot aus der Community hinter entrepreneurscircle.de
Screenshot aus der Community hinter entrepreneurscircle.de

Aber zurück zum Startup-Blog und der Idee, eine Gründer-Community zu gründen.

Was also tun?

Statt aufzugeben, habe ich habe mich dazu entschlossen, den bisher hier entstanden Startup-Blog auf LetsSeeWhatWorks.com als Kern beizubehalten und eine offene Community um diesen herum zu bilden. Ich kann also stolz folgendes verkünden:

Let’sSeeWhatWorks wird vom Startup-Blog zur Community für Online-Unternehmer.

An dieser Community kann sich jeder beteiligen, der Interesse an den Themen Gründung, Startups, Geschäftsmodelle und Marketing hat. Und zwar kostenlos!

Die LSWW Community: „Mentoring Light“ im Mittelpunkt

Jeder, der etwas aufbaut, braucht ab und an einen Mentor. Auf diese Weise funktionieren Events wie das Startup Weekend schon seit Jahren. Die Mentoren sind dort erfahrene Online-Unternehmer oder Business-Experten, die ihre Erfahrungen gerne an andere weitergeben. Als Lohn bekommen sie eine Plattform und in manchen – seltenen – Fällen auch mal Geld (nicht beim Startup Weekend, aber schon mal woanders).

Auf LetsSeeWhatWorks sollen gute Ratschläge von Ansprechpartnern mit spezifischem Know-How und Erfahrung ebenfalls kostenlos sein. Dazu stelle ich mir eine Art „Light-Variante“ des klassischen Mentoring vor: Mentoren soll es geben, aber diese sind keinem spezifischen Mentee zugewiesen – sondern stehen allen Interessierten zur Seite.

In einem offenen Forum können Fragen gepostet werden, die entweder im allgemeinen Teilnehmerkreis oder auch von Mentoren – die ich gezielt nominieren möchte –  beantwortet werden können. Gegenüber den klassischen Gründer-Facebook-Gruppen erhoffe ich mir davon gezieltere Fragen und Wissenssammlungen in strukturiertern Themengruppen, die auch längerfristig helfen, und nicht nur in dem Moment der Frage. Und im Gegensatz zu geschlossenen Netzwerken herrscht ein gesunder Mix an Teilnehmern, die auf unterschiedliche Weise profitieren:  Jeder Gründer soll die Chance haben, Probleme im Diskurs mit Peers zu lösen und sein Business auf den Erfolgskurs zu bringen; die Mentoren erlangen hingegen eine erweiterte Sichtbarkeit und eventuell Impulse zu Problemstellungen, die für das eigene Geschäft relevant sein könnten.

Ich selbst werde mit gutem Beispiel voran gehen und alle Fragen beantworten. Sollte ich das nicht können, helfe ich dabei einen Mentoren zu finden, der das kann. Nach und nach sollen mehr Mentoren zum Mitmachen überzeugt werden, sodass langfristig wirklich keine Frage unbeantwortet bleibt. Wer gerne Mentor werden möchte, der darf sich gerne bei mir melden.

Und so funktioniert’s

Bei LetsSeeWhatWorks findest du ab sofort Foren, in denen du dich zu vielen Themen austauschen kannst. Such dir einfach eine passende Gruppe und platziere deine Frage mit einem Klick.

In den Foren hast du  eine einfache Möglichkeit, deine Fragen zu stellen, die dich beschäftigen. Egal, ob es um Growth Hacking, formelle Gründungsfragen oder Tools & Technisches (z.B. wo du deinen Blog am besten hosten kannst) geht. Außerdem kannst du dir Feedback zu einer Geschäftsidee holen: Stelle dein Vorhaben zur Diskussion und erhalte Hinweise auf mögliche Schwachstellen im Konzept. Auch der Erfahrungsaustausch zu Aufgaben aus dem Unternehmer-Alltag (z.B. Marketing Best Practices) ist ein fester Bestandteil der Foren. Da du neue Themen in jedem Forum erstellen kannst trägst du also mit jedem Beitrag aktiv zur Entwicklung der Community bei.

Für alle Fragen gibt es Platz. Falls es mal privat sein soll, kannst du einzelne Mitglieder auch direkt per Nachricht anschreiben oder dich auf deinem der vielen Events treffen, für die es ebenfalls ein Forum gibt.

Und was bringt es? Jedes Forum stellt einen Diskussions-Ort dar, aus dem Mitglieder Wissen ziehen und in dem sie sich beteiligen können. So profitiert jeder und alle von allen. Erfahrungen sollen geteilt und anderen zugänglich gemacht werden, um Fehler zu vermeiden bzw. hilfreiche Tipps zu geben – Sharing is Caring! Das ist auch der Grund, warum die Foren öffentlich sind und von jedem im Netz gelesen und per Suchmaschine gefunden werden können.

Sichtbar werden mit einem kostenlosen Profil

Um an der Community teilzunehmen, musst du ein kostenloses Profil erstellen – mit Benutzernamen und Passwort. Auch eine Anmeldung via Facebook- oder Twitter-Connect ist möglich. Das Profil ist künftig auch nötig, um unter Blogartikeln (wie diesem) Kommentare zu hinterlassen – da die Meisten von euch ohnehin über Profile aus sozialen Netzwerken kommen und alle Anderen zum Kommentieren schon heute ihre E-Mail-Adresse angeben, ändert sich vom Prozedere nicht wirklich etwas.

Im Gegenteil, das Profil hat weitere Vorteile: Zeige dein Projekt, verlinke zu deiner Website und zu deinem Profil. LetsSeeWhatWorks.com hat jetzt bereits jeden Tag mehrere Hundert Besucher, die künftig beim Stöbern auch über deine Kommentare stolpern werden. Mit jedem Eintrag bekommst du neben Backlinks auch die Chance auf Sichtbarkeit und Aufmerksamkeit von anderen Mitgliedern in der Community. Nutze die Community also, um Leser für dein Projekt zu gewinnen.

Eine gute Möglichkeit damit anzufangen, ist die Vorstellungsrunde. Wenn du etwas mehr zu sagen hast, dann kannst du jederzeit auch einen Gastbeitrag schreiben.

Bereits bei der Anmeldung kannst du deine Website verlinken
Bereits bei der Anmeldung kannst du deine Website verlinken

Los geht’s!

Du hast Bock auf die Community bekommen? Super! Du bist herzlich willkommen. Registriere dich am besten sofort und erstelle einen ersten Beitrag. Alternativ kannst du ja erstmal schauen, was andere bereits geschrieben haben.

Jetzt registrieren!

Wie immer freue ich mich auch dieses Mal über Feedback zu diesem Konzept. Mir liegt das Thema wirklich sehr am Herzen und ich bin gespannt auf Reaktionen, egal ob positive oder negative. Nochmal der Hinweis: Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar zu hinterlassen.

Viele Grüße
Christian

Titelbild von Life-of-PixCC0 Public Domain

5 Kommentare

  • Hey Christian,

    schön dass Du fragst. Meine Website lautet: www.pierretunger.com

    VG Pierre
  • Hallo Christian,

    ich finde die Idee super.
    Ich habe schon über ähnliches für meine Website nachgedacht.
    Konnte mich aber bisher noch nicht durchringen.
    Ich bin gespannt, wie sich das Forum entwickelt.
    Wie Du ja schon festgestellt hast, gibt es ja bereits einige.

    Der Mentoring-Ansatz gefällt mir jedoch sehr gut.
    Ich glaube eine Peer-Group kann sich gegenseitig sehr gut helfen und beflügeln.
    Ich werde mich und meine Expertise mit einbringen.

    VG und bis später im Forum ;)

    Pierre
  • Hallo Pierre,

    vielen dank für dein Feedback. Wie heisst denn deine Website?
    Ich finde eine Community aufzubauen ist wirklich schwierig. Wie beschrieben, habe ich bereits ein paar Dinge ausprobiert. Was ich aber immer wieder feststelle, ist der große Zuspruch von Lesern. Jetzt muss ich nur noch einen Weg finden die Aktivität hoch zu halten.

    Freue mich, dass du bereits zu den aktiven Nutzern gehörst.
    Viele Grüße
    Christian

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