Sei führend in deiner Nische oder sei bedeutungslos

Sei führend in deiner Nische oder sei bedeutungslos

LetsSeeWhatWorks.com ist eine Plattform für Unternehmer, auf der ich nicht nur ich meine eigenen Erfahrungen teile, sondern auch die Meinungen und Sichtweisen anderer Unternehmer Platz haben. Ich freue mich daher, dass Patrick Hundt von HealthyHabits heute erzählt, warum es so wichtig ist eine Nische für sich zu finden und darin führend zu agieren. Ein tolles Thema, was super hier her passt. Falls du auch mal einen Gastbeitrag schreiben möchtest, dann schau mal hier. Los geht´s Patrick.

Neulich saß ich mit einem Freund zusammen, als er zu mir sagte: „Im Internet gibt es keinen Mittelstand.“ Darüber hatte ich bis dahin noch nicht nachgedacht. Aber er hat recht: Das Internet tendiert zur Monopolbildung. Jede Plattform wird attraktiver, je mehr Menschen dort sind. Nur wer die meisten Nutzer auf seine Seite zieht, ist überlebensfähig. Der Rest muss sich mit ein paar Krümeln zufriedengeben oder gibt bald auf.

Im deutschsprachigen Raum sind Suchmaschinen neben Google praktisch nicht existent. Videoportale neben Youtube auch nicht. Facebook ist das mit großem Abstand relevanteste soziale Netzwerk. Das Gleiche gilt für AirBnB, Uber, amazon, Zalando, Booking.com, Instagram, Pinterest, Whatsapp etc. – sie alle sind in ihren Branchen Quasi-Monopole. Klar, es gibt jeweils ein paar Wettbewerber, die über die Runden kommen. Doch für die meisten Branchen können wir sie an einer Hand abzählen. Nach denen kommt nichts mehr. Kleinere Marktteilnehmer müssten für ein attraktives Angebot den gleichen Aufwand investieren wie die Marktführer, aber mit weit weniger Einnahmen. Das rechnet sich nicht.

Der fehlende Mittelstand wirkt wie ein Phänomen der ganz großen Branchen. Dabei funktioniert das Internet im Kleinen genauso. Jeder Solo-Unternehmer, der nicht mehr als ein sicheres Auskommen anstrebt, sieht sich diesem Phänomen ausgesetzt. Dieses Auskommen wird es nicht geben, wenn er in seiner Nische kein führender Marktteilnehmer ist. Es gibt keinen Platz in der Breite und oben ist die Luft dünn. Schauen wir uns mal an, warum das so ist:

Es gibt kaum Besucherquellen

Im Internet ist der Traffic grundsätzlich kostenlos. Ich kann Besucher auf meine Website ziehen, ohne Geld in die Hand zu nehmen. Allerdings gibt es davon nur sehr wenige und wenn ich bei denen nicht vorn dabei bin, existiert meine Website nicht.

1. Google

Die Suchmaschine ist für viele Websites die wichtigste Besucherquelle. Das Monopol Google entscheidet darüber, ob ich in meiner Nische mitspielen darf – und schafft damit gleich wieder die nächsten Monopole und Oligopole. Denn bei Google zählen nur die Plätze 1 bis 10. Wer zwischen Platz 11 und 500.000 gelistet wird, existiert praktisch nicht. In kleinen Nischen mit wenigen Suchanfragen zählen sogar nur die Top 3.

2. Facebook

Das soziale Netzwerk ist in vielen Nischen ein starker Trafficlieferant. Prinzipiell existiert hier nicht das Google’sche Top–10-Dilemma. Die Zahl der Fanseiten ist unbeschränkt. Dennoch ist die Zielgruppe schnell gesättigt und konsumiert nur wenige Inhalte. Das heißt, in meiner Nische muss ich die besten Inhalte produzieren. Alles andere wird herausgefiltert. Dann ist es so, als würde die Seite nicht existieren.

3. E-Mail

Eine E-Mail-Liste gilt heute als ein Muss für Online-Unternehmer, um die Nutzer immer wieder zurück zur eigenen Website zu holen. Allerdings ist auch diese Quelle nicht unerschöpflich. Hier konkurriere ich mit anderen Unternehmen, die noch nicht einmal in meiner Branche sind, denn die meisten Nutzer abonnieren nicht unzählige Newsletter – und wenn doch, geht meiner möglicherweise unter und ist damit irrelevant.

Für meinen Blog Healthy Habits sind das die wichtigsten Trafficquellen. In anderen Branchen mögen noch ein paar andere Quellen relevant sein. Aber es wird deutlich, dass es in Deutschland nicht viele Optionen gibt, da sich der Traffic bei den Monopolen konzentriert. Selbst Alternativen wie Twitter, Google+, Instagram oder Pinterest funktionieren (für uns) nicht. Content-Portale wie Reddit gibt es im deutschsprachigen Raum nicht. Und selbst die großen Player Facebook und Google ziehen nicht immer. Für manche Themen eignen sie sich einfach nicht.

Zusätzlich kooperieren wir mit anderen Bloggern, um deren Leser für uns zu begeistern. Aber auch hier merken wir, dass es nur sehr wenige ganz große Blogs gibt, dafür sehr viele kleine Blogs – und nahezu nichts dazwischen. Der Mittelstand fehlt.

Die Aufmerksamkeit ist begrenzt

Grundsätzlich bietet das Internet ein enormes Potenzial. Unabhängig von Ort und Zeit kann ich meine gesamte Zielgruppe von meinem Laptop aus erreichen. Das ist die Theorie! Die Realität ist, dass das auch jeder Wettbewerber versucht. Die Aufmerksamkeit der Nutzer ist jedoch begrenzt.

Nehmen wir als Beispiel die Reiseblogs: Klar, können wir immer mehr davon in die Welt setzen. Vielleicht gelingt es sogar noch, ein paar Trafficquellen anzuzapfen. Doch es wird schwer, die Leser zu halten, da sie zu viele Optionen haben. Niemand verfolgt ernsthaft 20 Reiseblogs (außer andere Reiseblogger). Nach einer gewissen Zeit wird sich jeder Leser für eine kleine Auswahl entscheiden. Alle anderen sind in seiner Wahrnehmung nicht existent.

Das Gleiche passiert bei E-Mails: Ich muss mir die Aufmerksamkeit jedes Abonnenten mit jeder E-Mail neu erarbeiten. Nur, weil jemand angemeldet ist, heißt das noch lange nicht, dass er meine Inhalte liest. Wahrscheinlicher ist, dass er sich bald wieder abmeldet oder die E-Mails ungelesen (und unbewusst) löscht.

Bei Facebook wird das Dilemma am deutlichsten: Als das Netzwerk die Reichweite von Fanseiten einschränkte, war der Aufschrei groß. Dabei sortiert Facebook nur Inhalte aus, die den Nutzer sowieso nicht interessieren. Jetzt wird es nur offensichtlicher, was vorher verborgen blieb: Kaum jemand interessiert sich für unsere Inhalte. Was keine Klicks erhält, wird sofort aussortiert. Hier erschafft das Monopol Facebook wiederum neue Monopole, indem es nur noch jenen Websites Traffic verschafft, die die besten Inhalte (für die Facebook-Zielgruppe) erstellen.

Das Aufwand-Nutzen-Verhältnis stimmt nur für große Player

Ich treffe immer wieder Menschen mit guten Ideen, die etwas im Internet bewegen wollen. Sie würden gern ein passives Einkommen generieren, das ihnen mehr Freiheit gewährt. Das kann ich sehr gut nachvollziehen. Ich bin froh über mein passives Einkommen. Nur einen Haken hat die Sache: Sie wollen es ohne viel Aufwand erreichen. Auch das kann ich verstehen, schließlich haben sie Jobs, Hobbys, Freunde. Aber für alle habe ich die gleiche schlechte Nachricht: Ohne Aufwand geht’s nicht.

Ich habe meinen Einstieg in die Online-Welt geschafft, als ich neben einem 50-Stunden-Vollzeitjob noch einmal 20 bis 30 Stunden an Abenden und Wochenenden investierte. Das hat gut geklappt, aber es hatte seinen Preis: keine Zeit für Hobbys, Sport, Freunde und gesunde Ernährung. Heute muss ich die Arbeit nicht mehr nebenbei erledigen, da ich von meinen Websites lebe. Wenn ich ein neues Projekt starte, verdiene ich immer noch mit dem alten. Das heißt jedoch nicht, dass es heute ohne Aufwand geht. An meinem aktuellen Projekt Healthy Habits arbeiten wir seit neun Monaten zu zweit jeweils 30 Stunden pro Woche und sind noch weit entfernt, davon zu leben.

Das einfache Geld gibt es im Internet nicht. Das betonte auch Sebastian Canaves von Travelworklive.de, als er neulich auf einer Konferenz erzählte, er würde mit seinen Blogs und Produkten mittlerweile 20.000 Euro im Monat verdienen. Toll! Aber dafür arbeitet er jede Woche 90 Stunden. Nicht so toll!

Selbst wenn ich nicht 20.000 Euro verdienen möchte, sondern nur 5.000 Euro (brutto) – so viel brauche ich mindestens, wenn ich dauerhaft selbständig sein will – muss ich viel Aufwand investieren. Meine Benchmark sind 30 Wochenstunden. So viel Zeit brauche ich, um einen guten Blog zu betreiben. Unabhängig davon, ob ich in meiner Nische führend bin oder auf Platz 35 praktisch nicht existiere. Der Aufwand ist ähnlich. Mit dem Unterschied, dass ich auf dem Sonnenplatz Geld verdiene und weiter unten nicht. Wenn also 50 Reiseblogger die gleiche Zeit investieren und die gleiche Qualität liefern, können trotzdem nur zehn davon leben.

Vor einigen Jahren betrieb ich eine Website, auf der ich Rabattcodes für Online Shops anbot. Als ich in den Markt einstieg, war ich in der Branche führend (Top 10). Bald sprangen Hunderte Wettbewerber auf diesen Zug auf, die noch mehr Geld und Zeit investierten als ich. Ich wollte nicht mitziehen, da mich andere Aufgaben mehr reizten. Entsprechend wurde ich nach unten durchgereicht. Ich bekam nur noch ein ganz kleines Stück vom Kuchen ab und war in der Wahrnehmung der Nutzer kein relevanter Player mehr. Es lohnte sich für mich nicht mal mehr, die Website auf einem kleinen Niveau zu pflegen. Heute wird diese Branche von Unternehmen dominiert, die mehrere Mitarbeiter beschäftigen.

Sei führend oder sei bedeutungslos

Das Internet hat sich in den letzten zehn Jahren stark professionalisiert. Die Nutzer verstehen immer besser, was echt ist und was halbherzig gemacht ist. Durch ihr Verhalten senden sie Signale an Google, Facebook & Co. Diese sortieren dich schnell aus, wenn du nicht die besten Inhalte lieferst. Denn nur so bewahren sie ihre eigene Monopolstellung.

Was immer du auch startest, ziele nicht darauf ab, der fünfunddreißigbeste zu sein. Entweder du bist in deiner Nische führend oder du bist bedeutungslos. Einen Mittelstand gibt es nicht. The Winner takes it all.

Artikelbild: Ryan McGuire / Public Domain

19 Kommentare

  • […] Wenn sogar Blogger, die seit Jahren dabei sind wie Linda&Caro, plötzlich Probleme haben ihre Kosten zu decken, dann ist es eben an der Zeit umzudenken. Die Problematik ist nämlich folgende: die Industrie hat ihre Ansprechpartner bereits und sie haben keine Lust sich neue zu suchen. Das bedeutet, soll ein gesponsorter Beitrag rausgehen, wissen die PR Leute bereits wen sie kontaktieren müssen. Sie suchen sich keine neuen Modeblogs. Einen sehr schönen Beitrag zum Thema: „Sei führend in deiner Nische oder sei bedeutungslos“ gibt es hier. […]
  • […] Quellen: Berufebilder, Dropshipping, Letseewhatworks, Netzaktiv und Officeflut […]
  • […] wenigen Playern hängen, denn das Internet bildet Monopole. Warum das so ist, habe ich in meinem Gastartikel bei Let’s See What Works […]
  • […] wenigen Playern hängen, denn das Internet bildet Monopole. Warum das so ist, habe ich in meinem Gastartikel bei Let’s See What Works […]
  • Hallo Patrick,

    macht sehr Sinn, was du schreibst. Unangenehme Wahrheit - aber auch motivierend! Danke. :)

    LG,
    Raphael
  • Gänsehautartikel! So auf den Punkt hat das bisher auch noch keiner gebracht. Das Zitat werde ich mir merken!
    Gratuliere: Mission accomplished! ;)
  • Der Blog ist zu groß, um ihn aufzugeben ;-) Aber ich muss etwas ändern. Vielleicht definiere ich ihn um, so wie Conni es getan hat.
  • Das sehe ich genauso, Christian. Nicht der erste gewinnt. Sieht man ja auch an Google, Facebook, amazon & Co. Aber einer (oder wenige) gewinnen und der Rest bleibt auf der Strecke.

    An der Spitze zu bleiben ist bestimmt auch schwer. Schon, weil die Motivation nachlässt. Das merke ich bei meinem Reiseblog. Seit der oben dabei ist, habe ich die Lust etwas verloren und widme mich Healthy Habits. Ich denke (und hoffe) das hält länger an :-)
  • ;-) Stimmt. Das Leben besteht aus Phasen, oder so ähnlich ;-) Bei http://www.101places.de/ bist du aber nach wie vor aktiv, wie ich sehe. Du gibst den Blog also nicht auf, sondern hast aktuell einfach den Fokus woanders, oder?
  • Ich finde den Artikel auch grandios! Danke noch mal dafür Patrick!
    Dass es am Ende nur einen gibt - oder zwei oder drei - das hat sich schon oft gezeigt... Ebay, Amazon, Airbnb, wie du schon sagst. Allerdings glaube ich auch nicht, dass immer der erste und schnellste gewinnt. Vielmehr bin ich davon überzeugt, dass manche Dinge einfach länger dauern und am Ende die Qualität gewinnt.

    Die Herausforderung wird sein diese Qualität immer aufrecht zu erhalten und sich langfristig an der Spitze zu halten. Denn da ist es wie im Leistungssport: An der Spitze zu bleiben ist vielleicht sogar anstrender als dort hin zu kommen.
    VG
    Christian
  • Hallo Merve,

    wenn alte Artikel immer wieder gelesen werden, liegt das häufig daran, dass sie bei Google für Suchbegriffe gut gelistet werden. Google-Besucher sind aus meiner Sicht sehr wichtig, vor allem wenn es um Monetarisierung geht, aber ich denke, sie sind nicht die treuesten Besucher. Schließlich kommen sie beim ersten Mal nur, weil sie sich für ein ganz bestimmtes Thema interessieren. Wir bekommen bei Healthy Habits z.B. viele Besucher über das Thema "Zucker", aber der Weg zu vielen unserer anderen Themen (Burnout, geistiges Wachstum, Meditation & Co.) ist weit.

    Stammleser gewinne ich eigentlich nur dadurch, dass ich konsistent hochwertige Inhalte schreibe und meine (schriftliche) Stimme immer wiederzuerkennen ist. In einem Gemeinschaftsblog ist das wahrscheinlich schon schwerer.

    Viele Grüße,
    Patrick
  • Hi Patrick,

    du hast es kurz und knallhart auf den Punkt gebracht. Als wir unseren Gemeinschaftsblog denkerinnen gegründet haben gab es in der ersten Zeit kaum Traffic. Einige von uns waren schnell enttäuscht, aber dann ging es doch voran. Es gibt Beiträge die kaum Beachtung finden und andere Beiträge werden seit ihrer Veröffentlichung vor Monaten immer und immer wieder gelesen. Sie haben sich quasi etabliert. Das bringt leider den Artikeln die wenig gelesen werden rein gar nichts, was wieder darauf hinaus läuft, was du sagst: Die Qualität setzt sich durch, mehr als Blogger relations. Qualitative Beiträge scheinen User nicht an den Blog zu binden. Sie reichen den Link weiter und es setzen sich eben diese meistgelesenen Artikel durch. Was mich interessieren würde, wie schaffst du Leserbindung bzw. Userbindung?
  • Hi Patrick,
    gute Gedanken! ABBA hat das mal gut auf den Punkt gebracht: the winner takes it all, the loser's standing small. Das trifft auch aus meiner Erfahrung für die meisten Nischen im Internet zu. Wir sind vor 7 Jahren mit unserer Plattform http:/www.designenlassen.de gestartet und zwischenzeitlich gab es dann fast 20 ähnliche Projekte, man konnte ein fertiges Skript in Indien für 50 Dollar kaufen usw... Heute sind noch 2 große Player übrig (wir sind einer davon).
    Einen Lichtblick sehe ich aber trotzdem: Es schaffen ja trotzdem immer wieder neue Player einen Markt umzukrempeln, der für Außenstehende schon statisch und "verteilt" gewirkt hat. Freeletics ist für mich so ein Beispiel für den Fitness-Markt.
    Nach meiner Beobachtung ist das auch gar keine Frage des Geldes und von 90-Stunden Wochen. Man braucht aber mittlerweile ein wirklich sehr gutes Konzept/Business-Model das den Nagel auf den Kopf trifft und muss zudem die operativ investierte Zeit sehr intelligent nutzen. Also die richtigen Dinge tun... Dann kann man es auch schnell nach oben schaffen.
  • @bloggerblogger Ein gewisses Maß an Kooperation mit etablierten Bloggern ist sinnvoll, um in die Gänge zu kommen. Irgendwoher müssen ja die ersten Links, Leser und Fans kommen. Aber wirklich entscheidend finde ich das nicht. Ich glaube, viele Blogger übertreiben es mit der Blogger-Community und nutzen sie eher, um unter ihresgleichen zu sein. Am Ende gibt's nur ganz wenige Blogger, die dich mit nach oben ziehen können.

    Ich hatte nicht das Gefühl, dass meine Autorität aus Gastbeiträgen oder von anderen Bloggern kommt – aber klar, wohlmeinende Erwähnungen helfen – sondern aus der Qualität der Beiträge, die dann wiederum von Bloggern kommentiert und geteilt wurden.

    @mymoneymindde Ich weiß nicht, wie ernst Sebastians 90 Stunden zu nehmen sind. Ich gehe aber schon davon aus, dass er richtig Gas gibt. Mit Abenden und Wochenenden kann es anfangen, aber ich glaube nicht, dass man damit noch weit kommt. Am ehesten noch, wenn die Nische noch unbesetzt ist.

    Viele Grüße,
    Patrick
  • Hallo Patrick,
    super Artikel :)
    Der Zeitaufwand ist wirklich groß, um einen Blog gut zu betreiben und sich oben einen Platz zu ergattern. Das hätte ich bei meinem Start im Oktober letzten Jahres auch nicht gedacht.

    So wie Vladimir es mit "komplett den Arsch aufreißen" beschreibt, würde ich es aber nicht tun. Das klingt mir zu negativ!
    Ich habe schließlich Bock darauf, mich mit meinem Blog zu beschäftigen, mein Netzwerk aufzubauen und neue Projekte zu planen, um mehr Leser zu bekommen. Das mache ich dann auch gerne abends oder am Wochenende :)
    Ist es nicht wahrscheinlich auch das, was Sebastian meint? Bei seinen 90 Stunden würde er sonst auf zwölf Stunden täglich kommen - keine Pause.

    Lieben Gruß
    Linda
  • Hi Patrick,

    Was für ein fantastischer Artikel! Du bringst es wirklich auf den Punkt! Entweder du bist jemand, oder du bist jemand. Klar fängt jeder als niemand an, aber ab diesem Punkt musst du dir entweder komplett den Arsch aufreißen um nach oben zu kommen, oder du bleibst ein niemand.

    Ich glaube, das Ganze hat auch sehr viel mit Autorität zu tun. Wenn du frisch in eine Branche bzw. Nische kommst, kennst du niemanden und dich kennt niemand. In diesem Moment, sollte man sich sehr schnell mit den Bloggern anfreunden um an Autorität gegenüber dem Leser zu gewinnen, oder wie siehst du das?

    Wie hat das bei dir angefangen? Hattest du auch ein Gefühl von mangelnder Autorität?

    Viele Grüße
    Vladimir

    P.S.: Der Artikel wird natürlich sofort geteilt! ;)

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