Mein Amazon Dezember 2015 Bericht: 26.512,95 €

Mein Amazon Dezember 2015 Bericht: 26.512,95 €

Jeden Monat schreibe ich einen detaillierten Bericht auf LetsSeeWhatWorks.com, in dem ich mit euch teile, was ich genau über Amazon verdient und wie ich das erreicht habe. Das Ziel ist es, bis Ende Q2 2016, einen stabilen Reingewinn von 1000€ pro Tag zu erwirtschaften. Dabei sind die Zahlen eigentlich nebensächlich, was wirklich wichtig und lehrreich für dich ist, sind die Lektionen dabei, die ich gelernt habe. Jeden Monat versuche ich mich in neuen Methoden und Strategien, manches davon funktioniert, manches davon nicht. In beiden Fällen bin ich glücklich dich an meiner Reise teilhaben zu lassen, damit du etwas davon für dein Business mitnehmen kannst.

Vorab will ich mich noch für die ganzen Kommentare zum letzten Blogpost, Nachrichten und Kontaktanfragen auf Facebook bedanken. Es freut mich riesig und macht mit stolz, einige von euch motiviert und angespornt zu haben, endlich mit ihrem eigenen Business loszulegen. Ich bedanke mich ebenfalls für die eine oder andere kritische Mail, mit Hinweisen auf mögliche Stolpersteine. Ganz besonders gefreut hat mich der Blogpost von Phillip auf Officeflucht, der inspiriert durch meinen ersten Post jetzt ebenfalls über seinen Gründungsweg einer gemeinnützigen Firma bloggt.

Unten im Blogpost befindet sich seit Neustem eine Box, in die ihr eure E-Mail-Adresse eintragen könnt. Ich informiere euch vorab über News und versorge euch das eine oder andere Mal mit exklusiven Informationen und Tipps.

Und jetzt ans Eingemachte: In meinem ersten Monat auf Amazon (November 2015) habe ich einen Brutto Umsatz von 5.217,39€ mit einem Produkt erwirtschaftet. Diesen Monat konnte ich den Umsatz ca. 5-fachen. Mehr dazu weiter unten 🙂

Wichtige Going-Ons im Dezember 2015

NEUES AMAZON NETZWERK

Es ist unglaublich wie viele Menschen ich seit meinem ersten Blogpost kennenlernen durfte. So haben sich Verbindungen zu Amazon SEO Experten und Rechtsanwälten ergeben, die mich in den nächsten Wochen und Monaten extrem weiter bringen werden. Alleine dafür hat es sich schon gelohnt, offen über mein Vorhaben zu bloggen. Mehr dazu aber in den kommenden Blogposts 😉

NEUE Amazon Mastermind

In der größten deutschsprachigen Facebook Gruppe zum Thema Verkaufen auf Amazon, welche von den Privat Label Journey Jungs gegründet wurde, gab es einen Aufruf für eine Amazon Mastermind. Die Voraussetzungen: Maximal 8-10 Personen, Vollzeit-Unternehmer und mind. 6-stellige Jahresumsätze über Amazon. Ich hatte mich daraufhin beworben, wurde aufgenommen und in der Zwischenzeit hatten wir den ersten Google Hangout. Es ist sehr inspirierend, mit welchen Produkten man auf Amazon gewaltige Umsätze einfahren kann. Zudem freue ich mich, eine kleine Gruppe von Experten aus verschiedenen Teilbereichen um mich zu haben, welche ich bei Probleme und Fragen kontaktieren, sowie mein eigenes Wissen weitergeben kann.

Launch Produkt Nr. 2

Rechtzeitig zum Anfang des Monats erreichte der Test-Batch meines 2. Produktes die Lager von Amazon. Nach einem erfolgreichen ersten Launch (ca. 250 Sales) konnten wir das Produkt kurzfristig (ca. 1 Tag lang) auf Platz 3 in unserer Kategorie positionieren. In dieser Zeit hat mir Amazon den Seller Rang von ca. 250 vergeben. Der Bestseller dieser Kategorie hat einen Seller Rang von ca. 65, was grob geschätzt um die 300 Sales pro Tag sein müssen. Also ein ziemlich harter Brocken!

TIPP: Wie finde ich den Seller Rang eines Produktes heraus?

Für alle Chrome User gibt es ein Plugin namens AMZ Seller Browser welches beim Surfen durch Amazon direkt den Seller Rank jedes Produktes anzeigt. Klassische Tools wie das deutsche Marketplace Analytics oder das amerikanische Tracking Tool AMZ Tracker bieten solche Funktionen ebenfalls an.

TIPP: Wie funktioniert ein ProduktLaunch AUF Amazon?

Über dieses Thema könnte man ein ganzes Buch schreiben, so komplex ist der Ranking Algorithmus von Amazon. Ich versuche dir den Ablauf eines Launches grob zu beschreiben.
Zuerst muss dein Amazon Listing sehr gut SEO-optimiert sein. Das bedeutete konkret (Kurzform):

  • ausführliche Keyword-Recherche
  • Titel um die 200 Zeichen mit den wichtigsten Keywords
  • Alle 5 Bulletpoints ausführlich gefüllt mit Salescopy inkl. Keywords
  • mind. 5 aussagekräftige Bilder
  • Um die 15 positive Bewertungen
  • Ausführlich geschriebene Beschreibung mit Salescopy von über 1000 Zeichen.

Da ich mich mit Keyword-Recherche und Co. nicht sonderlich gut auskenne, werde ich mir hierfür Anfang Januar einen Experten ins Boot holen, der dies schon seit vielen Jahren erfolgreich macht.

Sobald die Grundarbeit erledigt ist, können wir den Launch planen. Die besten Erfahrungen habe ich gemacht, in dem ich über einen Zeitraum von 7-14 Tage vereinzelt kleine Aktionen (um erste Reviews und Sales zu bekommen) durchgeführt habe. Mit Tools wie AMZ Tracker oder Marketplace Analytics lassen sich die Sales der Konkurrenten tracken – das wird dir ein grobes Gefühl dafür geben, wie viele Sales der Top Seller in deiner Kategorie macht. Denn das wird jetzt zu deiner Aufgabe – den Top Seller für einen Tag innerhalb 24 Stunden einmal vom Thron zu stoßen. Wie du das schaffst?  Erstelle einen Gutscheincode, nutze deine E-Mail Liste, suche passende Facebook Gruppen, Deal Plattformen, etc. und versuche so viele Sales wie nur möglich einzusammeln. WICHTIG: Beachte beim Erstellen des Gutscheincodes, dass du diesen nicht öffentlich machst. So ein Launch ist eine komplexe Angelegenheit und muss, je nach dem wie umkämpft dein Markt ist, mehrmals wiederholt werden. Solltest du gezielte Fragen dazu haben, findest du weiter unten Kontaktmöglichkeiten von mir.

Falls jemand fragt: von „PowerUrls“ rate ich ab, diese bringen nichts mehr (selbst getestet)

Probleme und LESSONS LEARNED

Lagerbestand

Jaja, der liebe – fehlende – Lagerbestand. Das wird wohl einer meiner größten Feinde in 2016. Gerade bei den ersten Tests mit geringer Lagermenge hatte ich bislang immer das Problem, dass die zu schnell Bestellungen reinkamen und ich somit zügig out-of-stock war. Ich habe das Glück, dass ich in Deutschland produzieren lasse und wir schnell, meist innerhalb 2-3 Wochen, neue Ware zu Amazon senden können. Amazon FBA Seller trifft die Out Of Stock Thematik hart, denn sie verlieren Ihre Rankings wenn keine Verkäufe zustande kommen. Es ist meist ein langer Weg, die erarbeiteten Rankings wieder zu erlangen. Da wir zusätzlich über Online-Shops verkaufen, habe ich ein zweites Amazon Inserat angelegt für FBM (Fulfillment by Merchant), also ein  Selbstversender Inserat. Dies ermöglicht es uns die Bestellungen manuell zu versenden, wenn unser FBA Lagerbestand zu Ende geht.

TIPP: Out Of Stock PROBLEMATIK abfangen mit der “Selbstversender-Strategie”

Ich rate dir diese Strategie ebenfalls umzusetzen, auch wenn du keine Möglichkeit hast selbst zu versenden. Warum? Wenn mein FBA Lagerbestand bedrohlich leer wird und ich nicht rechtzeitig neue Ware zu Amazon bekomme, aktiviere ich den Lagerbestand mit FBM und setze die Lieferzeit auf die Anzahl an Tagen bis ich sicher weiß, dass meine Ware bei Amazon eingebucht ist. Meine Erfahrung hat gezeigt, dass ich trotzdem einige Sales reinbekomme – auch ohne Prime und somit nicht ganz so tief in den Rankings falle. Wenn meine Ware bei AMZ angekommen ist, versende ich alle Bestellungen über die Multi-Channel Versandmöglichkeit bei Amazon.
Wenn du dich jetzt fragst: „Muss ich dann jede Bestellung händisch über Amazon versenden?“ Nein, es gibt bei Amazon die Möglichkeit alle Bestellungen auf einmal hochzuladen mit einer so genannten „Flat File“.

Controlling

Amazon überweist allen Verkäufern alle 2 Wochen einen Geldbetrag. Im SellerCentral sieht man zwar, wie viel davon für Werbung, Versand, etc. draufgegangen ist, aber nicht welches Produkt wie welchen Teil dieses Betrages erwirtschaftet hat. Das ist ein echtes Problem! Für 1-2 Produkte noch machbar aber für 20? Leider gibt es in Deutschland keine vernünftige Software-Lösung dafür (für Amazon.com schon z.B. helloprofit.com und inventorylab.com).
Lösung: Ich werde im Januar mit einem guten Freund und Controlling-Experten ein Excel-Makro entwickeln, welches den Auszahlungsbericht ausliest und mir die Zahlen in eine bessere Übersicht transformiert. Diese Excel Datei werde ich all meinen E-Mail Abonnenten kostenlos zur Verfügung stellen. Mittelfristig werde ich aber eine eigene Web-Lösung hierfür entwickeln lassen.

Amazon ETIKETTIERVorschriften

Damit Amazon deine Ware problemlos einbuchen kann bist du verpflichtet, spezielle Etiketten mit einem Barcode und deiner SKU (eindeutigen Produktkennung) auf deinem Produkt anzubringen. Wenn dein Produkt einen EAN Code besitzt, kannst du die Etikettierung von Amazon gegen eine kleine Gebühr direkt machen lassen. Ich habe keine EAN und drucke den Barcode und die SKU direkt mit auf die Verpackung. Als der Lagerbestand meines 2. Produktes eingebucht wurde, konnte Amazon 200 Produkte nicht richtig einlesen und ich musste eine Gebühr bezahlen, weil mein Barcode angeblich zu klein war. Wenn ihr Gleiches vorhabt, dann Iege ich euch diesen Artikel über die Vorschriften für etikettierten Lagerbestand sehr ans Herz 😉

INCOME BREAKDOWN (DEZEMBER 2015)

Und jetzt ans Eingemachte. Ich bin unglaublich stolz und glücklich, dass ich den Umsatz im Dezember ca. ver5-fachen konnte. Es zeigt mir gleichzeitig, was alles auf Amazon möglich ist und legt die Messlatte für Januar ganz schön hoch.

Gesamtumsatz: 26.512,95€

Grober Reingewinn: 9.100€

Im Dezember hatte ich durchschnittlich 30 Bestellungen pro Tag und bin somit mit ca. 300€ Reingewinn pro Tag langsam, aber sicher auf dem Weg zu den angepeilten 1000€. In meinem nächsten Bericht kann ich durch verbessertes Controlling den Reingewinn exakt bestimmen – versprochen!

Next Steps

Bestehende Produkte zu „Winnern“ ausbauen

Ein Freund und Businesspartner hat mir geraten, nicht zu viele Produkte auf einmal zu launchen und lieber die bestehenden erst einmal zu Winnern auszubauen – das hat mich nachdenklich gemacht. Produkt Nr. 3 ist schon auf dem Weg und dennoch werde ich im Januar den Fokus vermehrt auf A/B Testing und Conversion Optimierung meiner bestehenden Produkte legen.

AMAZON SEO EXPERTE ENGAGIEREN

Ich lebe nach dem Prinzip, dass jeder das machen soll was er richtig gut kann. Keyword-Recherche und Texten gehört nicht zu meinen Stärken, weshalb mich ab Januar ein sehr talentiertes Team von SEO Experten bei der Optimierung meiner Produkte auf Amazon unterstützt. Ich bin so aufgeregt, was wir alles aus den bestehenden Produkten rausholen können.

BLUEPRINT entwickeln und STRUKTUREN festigen

So langsam formt sich ein replizierbares Modell für mein Amazon Business:

  • Productresearch und Potenzialanalyse (Schwachstelle)
  • Produktentwicklung und Sourcing (Check)
  • Amazon Optimierung und Basisarbeiten (Check)
  • Launch Prozess (Check)
  • Controlling (in Progress)
  • After Sales, Tools und Automatisierung (Check)

Es wird bestimmt noch einige Wochen dauern, bis ich meinen Plan fertig habe, aber dann steht der Weltherrschaft nichts mehr im Wege 🙂

TEAM aufbauen

Mein Tag hat leider nur 24 Stunden und die Nacht nochmal 12 (hat mein Mathe Lehrer immer gesagt, wenn es darum ging auf die Tests zu lernen). Für zeitfressende Aufgaben wie Controlling, Buchhaltung und Customer Support werde ich im Januar eine zusätzliche Ressource aufbauen müssen, die mich beim Daily Business unterstützt.

Das wars soweit, ich hoffe ich konntet etwas mitnehmen. Bei Fragen erreicht ihr mich jederzeit unter:

 

38 Kommentare

  • Guten Tag Lars. Ich bin schon etwas Älter, habe mir in den letzten Wochen eine OPt-in LandingPage erstellt...http://meet-me.online/single/
    kämpfe mich da nach und nach durch. Hab die Seite zum Testen ins Netz gestellt.
    Ich fange ja erst an mit dem Online Marketing.-->arbeite auf meine bessere Rente hin! Lach
    Ich habe nun diesen Link von einem guten Freund bekommen.
    Ich bin aber total fasziniert von Deinen Berichten. Hast Du auch eine Anleitung von Anfang an?
    Gruss Elke
    Bei Amazon bin ich angemeldet und nun?
  • Hey,

    erstmal Danke für Deine ganzen Super Tipps. :)
    Ist es noch möglich die Excel Datei zu bekommen?
    Und einen Kontakt zum SEO Experten?

    Beste Grüße
  • Danke für den Beitrag! Aber warum benutzt du so viele englische Wörter?
  • Damit fühlt sich die neue Jugend cool :)
  • Hallo Lars, inspirierende Story. Gibt es noch die Möglichkeit die Excel-Datei zu bekommen?
  • Das ist eine spannende Geschichte, weil im Rampenlicht der Öffentlichkeit sollche Dinge auch kritische Beobachtung bedeuten.
    Gerade im Bereich Nahrungsergänzungsmittel muss man sehr sorgfältig formulieren, um keine Abmahnungen von frustrierten Mitbewerbern zu bekommen.
    Amazon selbst zeigt auch die Neigung, bei Händlern, die Schwierigkeiten bedeuten das Konto einzufrieren und/oder den Account zu schließen. Da habe ich schon Kontakt zu Händlern gehabt, die so in eine Schieflage gekommen sind.
    Aber bei Lars ist es ja eher so, dass er mehrgleisig fährt und somit diese Theoretische Möglichkeit eher entspannt betrachten kann.
    Bisher ist das ja auch alles recht professionell gestaltet und durchgeführt worden.
    Die ersten positiven (Wunsch)Rezensionen, geschickte Präsentationen und Formulierungen und eine massive Preisreduzierung lassen die User förmlich zugreifen, um persönliche Unzulänglichkeiten und Probleme gezielt zu bekämpfen.
    Die eigentliche Gefahr sehe ich primär in den Kundenrezensionen. Anders als in einem eigenen Shop lassen sich Kundenmeinungen bei Amazon irgendwann nicht mehr beeinflussen.
    Hier zeichnet sich aus meiner Sicht eine potentielle Gefährdung des Projektes ab.
    Wenn z.B. 18 von 20 Usern die Rezension " Das Produkt zeigt keine Wirkung" hilfreich finden und unter den ersten 10 Rezensionen fast 50% eine negative Aussage haben, dann kann der Verkaufserfolg abrupt kippen. Es wäre auch nicht ausschließbar, dass dann auch andere Produkte des Anbieters in ' Sippenhaft ' genommen werden.
    Das klingt jetzt bestimmt nach "Schwarzmalerei", doch als Amazon-Platinseller und Online-Shop-Berater bekommt man im Laufe der Zeit etwas Übersicht über die Möglichkeiten und Grenzen bei Amazon und sollte auf potentielle Gefahren hinweisen.
    Aber schauen wir doch lieber mal gespannt auf die Entwicklung im Januar.
    Weiterhin viel Glück!
  • Hi Michael, danke für deinen ausführlichen und konstruktiven Kommentar. Das Problem mit den Rezensionen kann ich bestätigen, da es in letzter Zeit deutlich auffällt, dass die paar (!) wenigen negativen Bewertungen die mein erstes Produkt hat, durch die hilfreich (ja/nein) Funktion nach oben gedrückt werden. Ob dies nun von Kunden oder von gefrusteten Konkurrenten und Neidern kommt, kann ich leider nicht sehen. Jeder Amazon User mit einem Account, kann hier seinen Senf dazu geben. Da die positiven Bewertungen aber deutlich überwiegen, habe ich hier keine Angst vor einer Schließung meines Accounts - dennoch bin ich sehr achtsam und überwache dieses Thema Tag für Tag, da es, wie du schon richtig geschrieben hast, nicht zu unterschätzen ist. Jeder Mensche ist unterschiedlich und bei jeden wirken Nahrungsergänzungsmittel anders - aber ich glaube, dass brauche ich dir nicht zu erzählen. In meinen Blogposts geht es ja auch nicht um Supplements, sondern um meine Learnings & Strategien sowie Möglichkeiten und Potentiale die uns Amazon mit seiner Plattform gibt. Danke auf jeden Fall für dein Hinweis! Viele Grüße.
  • Hallo Lars, offensichtlich hast du deine Konzeptidee und auch deine Produktidee aus dem Bucht von Timothy Ferriss "Die 4-Stunden Arbeitswoche" übernommen. Mit seinem Nahrungsergänzungsmittel "Brain Quicken" hat er damals, mit dem selben Konzept, Millionen in recht kurzer Zeit gemacht. Interessant ist auch, dass du seinen Ansatz verfolgst, dein Wissen zu vermarkten. Da Wissen schwer kopierbar ist. Sehr konsequent! Ich hatte vor einigen Jahren auch darüber nachgedacht es in Deutschland zu versuchen, bin aber zu dem Entschluss gekommen, dass man bei diesem Produkt eine hohe Verantwortung für den Kunden trägt. Stimmt die Dosierung? Kann es zu Nebenwirkungen kommen? Etc. Es bedarf eine gewisse "egal"-Haltung um in diesem Sektor erfolgreich zu sein. Ich teile deine Einstellung nicht, dass es bei deinem Konzept egal ist welches Produkt man vertreibt. Die Produktkategorie spielt hier eine ganz wesentliche Rolle. Wie du weißt, beschreibt Herr Ferriss das in seinem Buch sehr genau. Die Margen sind hoch, das Produkt leicht zu vermarkten, keine Garantieansprüche, keine Rücknahme nach öffnen etc. Ich vermute, dass auch deine weiteren Entwicklungen in diesem Sektor liegen werden. Interessant wird es, wenn du dich auf ein anderes Produkt fernab der Nahrungsergänzung konzentrierst und darüber schreiben würdest!
  • Lars, vielen Dank für den offenen und ehrlichen Einblick. Es ist super interessant und macht Spaß zu lesen!
  • Hey Frederike, freut mich :)
  • Hi Lars, danke für den Einblick. Frage: Ist es nicht zu sehr risikobehaftet, als Einzelunternehmer ein Nahrungsergänzungsmittel zu vertreiben?
  • Hi Jan, ich vertreibe als UG meine Produkte. Amazon hat hier noch einen Fehler in der Anzeige (Ticket ist schon sein längerem offen). Als Einzelunternehmer mit entsprechender Absicherung wie z.B. einer Produkt / Unternehmenshaftpflicht mit Strafrecht Zusatz, welche ich auch in der UG habe, wäre es möglich - aber nicht zu raten.
  • Sehr schöner Artikel, lese schon gefühlte Stunden daran rauf und runter und hätte jetzt en paar Fragen :)
    1. Wo kann ich mich für dein Newsletter eintragen?
    2. Productresearch und Potenzialanalyse ist eine Schwachstelle für dich. Vielleicht kannst du mal erklären wie du vorgehst... ist ja gerade deshalb ein Diskussionsthema, weil du es als Schwachstelle siehst.
    3. Kaufst du auch Traffic und schickst den zur Amazon Produktseite?

    4. Wie viele Website Besucher vermutest du pro Käufer, die sich zunächst auf der Unternehmenswebsite informieren? Diese können ja leider nur vermutet werden, da Links von Amazon auf die Unternehmenswebsite unüblich (verboten?) sind. Aber man merkt das ja prozentual an starken Verkaufstagen, ob an diesen eine erhöhte Besuchsstatistik existiert.
    5. Was halten deine SEO Profis von gekauften Rezensionen? Also, nur theoretisch natürlich (ohne Corporate Ethics was Startups ja eh nicht brauchen)...
  • Danke für das Lob.


    zu 1) Unten im Artikel ist ne Box :) nicht zu übersehen
    zu 2) Gerade in fremden Kategorien ist es schwer raus zu finden wie viel die Topseller am Tag verkaufen. Die meisten Tools wie Jungle Scout etc sind für den amerikanischen Market ausgelegt. Bis jetzt tracke ich die Sales der 6. 7. 8. 9. 10. Platzierten um grob abschätzen zu können, was die Top Seller der Kategorie verkaufen.
    zu 3) definiere Traffic? PPC (FB und Google)? oder AMZ PPC? AMZ PPC ja. Von außen - nein.
    zu 4) schlägt - noch nicht - ins Gewicht. Wenn wir aber PPC Kampagnen auf eigene Shops laufen lassen steigt der Umsatz auch auf AMZ (selbst getestet)
    zu 5) ist üblich in der Start Phase. Wichtig dabei ist, dass man sich zu 100% an die TOS von AMZ hält.
  • Das erinnert mich irgendwie an diese "Wundertinktur" Verkäufer, die früher mit klapprigem Wagen von Ort zu Ort zogen und bei Vorführungen ein Lahmer geheilt, ein Blinder wieder sehen konnte und man auch noch die Schuhe mit dem Zeug putzen konnte. "Fundierte Studien" pffff... Aber wenn die Kasse stimmt, weitermachen! Alles Gute.
  • Also wenn das Produkt von Anfang an so gut einschlägt, dann müsstest du nach 2 Jahren spätestens Millionär sein. Ich gratuliere hierzu schonmal.Ein Produkt zu finden, dass im ersten Monat (Auch wenns Dezember ist) 26k Umsatz beschert. Das muss man erstmal hinkriegen. Auch dafür meinen Respekt.
  • Hi Lars, toller Bericht.

    1.) Ich hätte da ein paar Fragen: Wie siehts eigentlich mit dem Resell von Markenprodukten aus? Beim sourcen von Produkten sehe ich ab und an sehr attraktive (im Sinne von hoher Profitmarge) Produkte, wo allerdings ein Weltbranding dahintersteckt (Adidas, PUMA, Disney,...) Darf ich diese Produkte problemlos übers FBA verkaufen oder benötige ich hierfür eine Erlaubnis des Herstellers?

    2.) Resellst du nur oder labelst du auch schon unter deinem eigenen Brand?

    LG
  • Hi Jon, danke für die Blumen.


    zu 1) da ich leider in diesem Business nicht drin bin, kann ich dir leider keine Antwort dazu geben. Frag aber mal in der oben verlinkten Privat Label Journey Gruppe nach - da ist bestimmt jemand drin, der in diesem Themengebiet schon Erfahrung hat.


    zu 2) Wir entwickeln eigene Produkte zusammen mit einem deutschen Hersteller. In Zukunft werde ich aber auch den "klassischen" Weg einschlagen wie die meisten Privat Labler (= Sourcen z.B. in China, eigene Brand dafür entwicklen, auf AMZ platzieren.
  • ich hatte ja schon mal gefragt: @lars müller ;1. habt ihr die produkte selber entwickelt? oder bezieht ihr die produkte von einer firma, die white label produkte vertreibt und euch das komplett liefert? 2. warum behauptet eure submarke http://einserkandidat.de/... , dass er das produkt selber entwickelt hat?
  • Hallo Lars, zunächst einmal Hut ab vor der Leistung! Ich finde es super und freue mich für dich! Mich würde viel mehr interessieren WIE du auf genau dieses Produkt gekommen bist?
  • Ich muss zugeben, dass ich hier - noch - keine Strategie dafür habe (siehe Blogpost). Meine ersten Produkte sind keine "Amazon-only" Produkte und somit lag der Fokus nicht auf der Fragen "Wie viel kann dieses Produkt bei Amazon erwirtschaften"
  • Wobei Dezember bei vielen Produkten der umsatzstärkste Monat ist.
  • Sauber Lars! Super Ergebnis, Hut ab und weiter so :-) Danke auch für deine Erwähnung von PLJ!
  • Immer gerne! :) Danke für die Blumen!
  • Wir von seller math sind auch gerade an einem Programm dran und denken das die Betaversion Ende Februar soweit ist. Vielleicht willst du das nutzen, dann brauchst du nichts selber aufbauen.
  • Wir haben schonmal telefoniert, erinnerst dich noch? ;) Nachbar
  • Hallo Lars, klingt gut und schön. Aber nach 2 Monaten so einen Blog schreiben? Da fehlt mir dann schon etwas die Kontinuität. Ich bin 15 Jahre am Markt - rein nur über einen WebShop. Mit rund 250k Umsatz habe ich aber niemanden angestellt. Warum auch - Langfristigkeit ist mir viel wichtiger. Zudem guter Support und Kundenservice.

    Mich würde interessieren, was Du verkaufst, das noch niemand anders verkauft. ....
  • Hey, danke für dein Kommentar.
    AMZ ist nur ein "Nebengeschäft". Ich betreibe noch 2 weiter Firmen und das aktuell alles Alleine. Da brauch ich leider demnächst mal bisschen Support ;)
  • Wo hast du denn deinen DE Supplier gefunden?
  • moin lars! finde die infos teilweise sehr spannend, jedoch nur verwertbar, wenn ich weiß/wüßte um welche produkte bzw. welchen amazon-shop/account es geht. hab ich den link irgendwo übersehen?
  • welche Produkte verkauft ihr denn bei Amazon?

Was denkst du?

Lerne aus der Praxis

Hier bekommst du kostenlose Erfahrungen von Gründern für Gründer. Lerne, wie du dein Business zum Erfolg bringst.

Sponsoren

Finanzmanagement für kleine Unternehmen

Immer frischer Kaffee für´s Büro

© 2017 by Framework. Powered by Chimpify.