Wie ich mit nur 1 Stunde Zeit über 1500 Wörter pro Woche blogge

Wie ich mit nur 1 Stunde Zeit über 1500 Wörter pro Woche blogge

Wer regelmäßig bloggen will braucht vor allem eines: Zeit. Aber wer hat die heutzutage schon? Wer einen Blog erstellt, der ist meist zunächst übermotiviert und voller Elan. Zurecht, denn bloggen ist Content, und guter Content ist Marketing; für dich, für dein Produkt oder deine Marke.

Die Beiträge sprudeln nur so aus einem heraus und die Frage, warum andere Blogger nur so wenig posten scheint völlig unbegründet. Doch dann stellt sich die Ernüchterung ein: 4 Wochen nach Blogstart herrscht gähnende leere und die Artikel erscheinen – wenn überhaupt – nur noch unregelmäßig und mit großen Zeitabständen.

Schuld daran ist meist nicht einmal der fehlende Wille des Bloggers, sondern der Alltag, der einen eingeholt hat und zu anderen Aufgaben zwingt. Also was tun?

Ich selbst habe mit meinem Unternehmen FastBill und als Mensch hinter diversen anderen Projekten mehr als genug zu tun und nicht wirklich Zeit und die Ruhe, jede Woche umfangreiche, gut recherchierte Texte zu schreiben … und trotzdem tue ich es.

Warum? Weil es geht! In den letzten 30 Tagen haben auf diese Weise über 3.000 Menschen diesen Blog besucht und über 6.000 Mal eine Seite aufgerufen. Wahnsinn, vergleiche ich das mit dem Aufwand von 1-2 Stunden pro Woche, die ich hier investiere.

Aber wie?

Ich denke es gibt es zwei denkbare Wege, wie das funktionieren kann:

1. Mach das Bloggen zu deinem Beruf

Dieser Weg ist für viele aber nicht realisierbar. Der Blog wirft in der Anfangsphase nicht genug ab und Ersparnisse, die ein solches Projekt finanzieren könnten haben die wenigsten. Eine Ausnahme bieten Corporate Blogs, die zukünftig von jemandem betreut werden müssen. Hier gibt es einen Sponsor, der dich dafür bezahlt über Themen zu schreiben, die zum Unternehmen und zur Marke passen.

Der Nachteil mag sein, dass du nicht 100% deine Wunschthemen abdecken kannst. Der Vorteil ist aber, dass du dir so Blogger bereits einen Trackrecord aufbauen kannst. Du bist überall als Autor sichtbar und kannst dein Netzwerk aufbauen.

 

2. Mein Weg: Teamwork – Per Outsourcing zum erfolgreichen Blog

Die Alternative „Outsourcing“ ist für mich die perfekte Lösung. Mit einem kleine Budget von wenigen hundert Euro lasse ich mich einfach nicht vom Alltag einholen. Anfang des Jahres habe ich beschlossen mit einem kleinen Team die nötigen Ressourcen zusammen zu bekommen um regelmäßig (und anständig) zu bloggen.

Bevor du jetzt denkst …

 

Die Mischung macht’s – Nicht alles kann ausgelagert werden!

 

Ein Blog ist immer etwas persönliches, auch bei mir. Wer nicht hinter dem steht, was er schreibt, der wird keinen Erfolg haben. Deshalb ist es wichtig und richtig nicht alles auszulagern.

Betrachten wir den Entstehungsprozess eines Posts von der Idee bis hin zum fertigen Beitrag für diesen Blog hier (LSWW)  in zwei Sprachen:

 

1. Die Idee – selbst machen
Hier gibt es kein Auslagerungspotenzial. Wer die Ideen für seinen Blog von fremden generieren lässt, bloggt nicht wirklich. Die Idee muss von jedem selbst kommen. Nicht selten kommen hier Erfahrungen und persönliche Erlebnisse zusammen. Würde ich die Ideen auslagern, geht die persönliche Note sehr sicher verloren und der Blog ist kein Blog (sondern eher ein Magazin oder der Blog eines anderen).

Meist ist eine Idee mit einer Headline, einem Keyword oder ein paar Bullets aureichend festgehalten … Dann erst kommt …

2. Das Briefing – selbst machen
Ein kurzes (ca. 5- 10 Minuten) Brainstorming zum Thema, nicht mehr als 200-300 Wörter. Manchmal reichen aber auch ein paar Wörter oder Bullets aus, um zu beschreiben, was die Idee und der Gedanke dahinter ist … Hier gilt es das Thema, also das Problem und die Lösung möglichst klar und umfangreich zu vermitteln. Dein Teammember muss die Kernaussage und die Idee dahinter verstehen, auch den Weg zum Ziel. Tauscht euch aus und sprecht miteinander. In meinem Fall habe ich mich für jemanden entschieden, der selbst ein Verständnis für Unternehmertum mitbringt.

Das Briefing lässt sich nicht auslagern, aber es lässt sich abstimmen und anpassen auf das Gefühl deines Teammembers. Auslagern ist nicht drin. Das Briefing ist deine Idee, nur etwas konkreter.

3. SEO-Recherche – auslagern
Ein Blog wird immer für Menschen geschrieben, nicht für Google. Eine Auswahl guter Keywords, die zu einer Grundreichweite führen schadet aber nie. Eine Keywordrecherche ist daher notwendig und der erste auslagerbare Teil des Prozesses.

ToDo: Thema verstehen, Keyword-Brainstorming, Recherche (z.B. per Keyword Planner), Analyse (z.B. per Market Samurai)

4. Der Entwurf – auslagern
Das Ergebnis des Copywriters ist der Entwurf. Eine Rohfassung, der die aufgeschriebenen Gedanken enthält und eine Vorlage für Schritt 5 ist. Das Idealergebnis für LSWW liegt für den Entwurf meist bei 800 – 1200 Wörtern. Eben eine Grundlage, auf der ich aufbauen kann. Die Anforderungen an den Copywriter sind hier das Strukturieren des Texts, die Definition von Textpassagen und Subheadlines, sowie weitere Recherchen und die Festlegung von Grafiken, falls gewünscht.

5. Der Feinschliff bzw. die persönliche Note – selbst machen
Jemand der dich kennt wird sofort merken, ob ein Beitrag von dir ist oder nicht. Deshalb veröffentliche nie etwas, das nicht deine persönliche Handschrift trägt. In Schritt 5 gilt es daher Hand an den Text anzulegen. Was fehlt? Wie würde ich das schreiben? Ob Wörter, Sätze oder ganze Passagen, traue dich Dinge zu ändern, die dir nicht passen. Das Ergebnis sollte länger sein als der Entwurf. Du ergänzt das, was im Entwurf verpasst wurde. In meinem Fall kommen so meist um die 1500 Wörter oder mehr zustande, die sich aus der Rohversion des Copywriters + dem persönlichen Feinschliff ergeben.

6. Operatives: WordPress und SEO – auslagern
Zum Bloggen gehört nicht nur die pure Textarbeit, sondern auch viele Dinge drum herum, die händisch zu erledigen sind. Der Text muss auf den Blog gebracht, ggf. nachformatiert und mit Grafiken angereichert werden. Die Metadaten der Bilder und des Beitrages müssen hinsichtlich des SEO-Aspekts ergänzt und geändert werden. Das sind oft kleine Dinge, die aber viel Zeit kosten können. deshalb lohnt es sich auch diese Arbeit auszulagern. Bei mir übernimmt diesen Schritt ebenfalls der Copywriter.

7. Social Sharing & Responding – selbst machen, später auslagern
Gerade in den sozialen Netzen kommunizierst du immer in einem bestimmten Sprachstil. Teilst du also deine Beiträge solltest du dies immer selbst tun oder von jemandem tun lassen, der genau so denkt, redet und fühlt wie du. Es ist unbedingt wichtig deinen Kommunikationsstil beizubehalten. Diesen Schritt gehe ich derzeit in den meisten Fällen mit Buffer und profitiere so von der teilweisen Auslagerung der Arbeit. Wenn ich gerade Zeit habe befühle ich das Tool mit Content und programmiere Posting-Zeiten ein. Eine immense Arbeitserleichterung.

8. Bilingualer Blog? – auslagern
LSWW gibt es auch auf Englisch, genau so wie auch mein Blog Happy Coffee. Das erfordert natürlich weiteren Aufwand, der sich aber auch auszahlt. Deshalb gibt mein Copywriter die Texte auch gleich an eine „Native Speakerin“ (US, aus Texas) weiter, die sich um die Übersetzung des Textes ins Englische und ggf. Marktanpassungen (z.B. passende Links und Grafiken) kümmert. Das Ergebnis wird wiederum von meinem Copywriter auf den Englischen Blog gestellt und von mir geteilt.

 

Vorhang auf für mein Team!

Wie gesagt, ich wende diesen Prozess seit mittlerweile 4 Monaten an und bin zufrieden. Weil ich keine Grund sehe mein Team zu verstecken, möchte ich die beiden an dieser Stelle gerne vorstellen:

jmJulian
Copywriting, Blogmanagement und administrative Angelegenheiten werden von ihm erledigt (nicht nur hier, sondern u.a. auch bei Happy Coffee).

 

 

 

margitMargit
Margit ist für die Übersetzungen und die Anpassungen an die Englische Leserschaft zuständig. Auch Sie ist Temamitglied des Happy Coffee Teams.

 

So arbeiten wir damit es funktioniert

 

Sobald mehrere Menschen in den Entstehungsprzess involiert sind, ist ein Plan unumgänglich. Ich selbst hasse (unnötigen) Druck. Deshalb planen wir von vornherein einen Vorlauf mit ein und vereinbaren feste Zeiten, zu denen die vereinbarten Ergebnisse vorliegen müssen. Daraus ergibt sich folgender ungefährer zeitlicher Ablauf:

Freitags/Wochenende

Ich sammle Ideen und verfasse das Briefing, das ich dann bis spätestens Sonntagabend an Julian schicke.

Bis Dienstagabend

Julian verfasst einen Entwurf und gibt diesen an mich bis spätestens Dienstagabend zurück.

Bis Donnerstag

Den Feinschliff und die persönliche Note verleihe ich dem Text meist bis Donnerstagmorgens. Das sind 2 Tage, in denen ich eine weitere halbe Stunde Luft einplanen kann. Mal früher, mal später. Side-Info: Schritt 5. (Feinschliff) für diesen Text hier ist an einem Dienstag um 23.15 Uhr passiert.

Donnerstag, spätestens Freitag

Freitags sollte ein Artikel spätestens online gehen. So behalte ich meinen aktuell geplanten 1-Wochen-Rythmus bei und habe am Wochenende einen freien Kopf für das neue Thema.

Die Woche drauf

Darauf folgt die Weitergabe des Textes an Laura, sodass der englische Text spätestens eine Woche später auch auf dem englischen Blog erscheint. Das wichtigste ist hier neben der Übersetzung, dass es auch ein inhaltliches Review gibt. Die Texte werden je nach Bedarf an den englischen Markt angepsst (meist Beispiele, über die ich schreibe).

Auch hier gibt´s keinen Grund für Stress. Englische Leser bekommen alle Texte einfach eine Woche später zu lesen. Wer das nicht will, der sollte die voherigen Schritte um eine Woche nach vorne verlegen und die Pause bis zur Übersetzung mit einplanen.

 

Tipps: So klappt das Bloggen auch mit wenig Zeit

 

Das A und O für einen erfolgreichen Post bildet ein gut strukturiertes Briefing, aus dem der spätere Textaufbau so gut es geht hervorgeht. Der Grundtenor des Posts sollte bereits vor der eigentlichen Textarbeit abgestimmt werden, um die Grund-Idee des Blogs richtig zu vermitteln. Damit das funktioniert solltest du bei der Auswahl des Copywriters darauf achten, das ihr einen ähnlichen Schreibstil habt und die Begeisterung für die im Blog behandelten Themen teilt. So fällt euch eine Kollaboration leichter.

Hier sind meine Tipps, falls du auch einen Copywriter suchst: Ich hatte den “Job” bei Twago und Jobmensa ausgeschrieben. Von den 40 Bewerbungen, haben sich letztlich 2 gut “angefühlt”. Beide sind heute Copywriter oder direkte Blogger (u.a. hier und bei Happy Coffee). Einer davon ist Julian. Für die Übersetzung und Marktanpassung habe ich Elance verwendet. Eine gute Plattform für Dienstleistungen aller Art, die ausserhalb von Deutschland gesucht werden. Hier kam ich auf Laura.

Damit regelmäßig Content gepostet wird solltest du mit allen Temamitgliedern vorher über die Frequenz und die Zeit der Zusammenarbeit sprechen. So sind alle über Fristen und Abläufe informiert und können sich darauf einstellen. Du darfst also nicht nur Autor sein, sondern musst auch den Management-Part übernehmen. Ich habe für mich hier bei LSWW für eine Frequenz von einem Post pro Woche festgelegt. Genug, um regelmäßig aktuell zu sein und nicht zu viel, um unter Stress zu geraten.

Selbstverständlich gilt es auch den Zahlungsaspekt nicht zu verachten. Ein angemessen bezahltes Team ist motivierter und zeigt mehr Einsatzbereitschaft, als ein unterbezahltes. Zu Beginn hatte ich eine Stundenpauschale von 11€ / Stunde ausgeschrieben. Mittlerweile habe ich mich mit allen auf eine Monats- oder Textpauschale geeinigt, die vermutlich einen höheren Stundensatz ergibt. Ein kalkulierbares Projekt für alle Seiten!

 

Fazit

 

Eine Zusammenarbeit hat immer Vor- und Nachteile. Auf der einen Seite bist du immer abhängig. Zum Beispiel von der Gesundheit eines Teammembers, die ein Posting unmöglich machen könnte. Auf der anderen Seite ist die Teamarbeit aber auch eine sehr gute Möglichkeit Eigenarbeit zu minimieren und trotzdem ein steuerbares Ergebnis zu haben. Um dem Risiko eines Ausfalls entgegen zu wirken, kannst du ggf. mehr Vorlauf einplanen. Auf der anderen Seite verlierst du so an Aktualität.

Für mich hat sich der Rhythmus gut eingependelt und es macht Spass auf diese Weise zu arbeiten.

Und du? Wieviel Zeit investierst du pro Woche und wieviel kommt dabei raus? Vielleicht hast du auch einen Copywriter und kannst eigene Erfahrungen teilen.

28 Kommentare

  • Wow, sehr starker Artikel Christian - hat mir einige Anregungen für mein Business gegeben :)
    Danke und LG
    Lukas
  • Wow Christian, dieser Artikel hat mir einige neue Anregungen für mein Business gegeben - Dankesehr!
    LG Lukas
  • […] oft nicht die finanziellen Möglichkeiten haben, die Content-Produktion auszulagern. Auch wenn Christian Häfner auf seinem Blog „LetsSeeWhatWorks“ die These vertritt, die Content-Produktion (in diesem Fall das Bloggen) auszulagern, passt dies […]
  • Auch ich finde die Überschrift irreführend - schade - aber irgendwie vermittelt mir der erste Besuch auf deinem Blog jetzt kein wirklich gutes Gefühl. Außerdem zweifel ich daran, dass du die Organisation für die ausgelagerten Schreibarbeiten und den zusätzlichen Aufwand in einer Stunde wuppst... Ein Artikel in der Woche? Also ehrlich, das kannst du doch selbst mit einem Aufwand von ca. 4 Stunden stemmen, oder? Ich finde es toll, dass du so ehrlich bist, glaube aber, dass das nicht der richtige Weg für Blogger ist. www.kleine-familienwelt.de
  • Hey Christian,

    du hast vollkommen Recht mit deiner Argumentation. Besonders zu Beginn jedes Blogs, unterschätzt man sehr leicht den aufkommenden Arbeitsaufwand, vorausgesetzt natürlich, man möchte den Blog auch ernsthaft betreiben :)

    Ich hatte mir gerade jetzt am Wochenende ebenfalls zum Thema Outsourcing meine Gedanken gemacht: http://der-kleine-webbie.de/outsourcing/786/drei-wesentliche-gruende-um-als-selbstaendiger-auf-outsourcing-zurueckzugreifen/

    Viele Grüße

    Florian
  • Hallo Christian,

    toller Artikel. Ein interessanter Ansatz, den ich wahrscheinlich bad einmal ausprobieren werde. Ich habe regelmäßig das Problem, viele Ideen zu haben, aber letzlich nicht die Zeit finde, diese runter zu schreiben.

    Mich würden noch mehr Infos zum Kostenaspekt interessieren. Du schreibst, du hast bei 11€ pro Stunde angefangen und jetzt Pauschalen vereinbart. Wieviel kostet dich ein Artikel mit 1.500 Wörtern denn unterm Strich?
  • Hi Robin,

    ich schätze den Aufwand für deinen Artikel bei ca. 100-150€. Allerdings muss es ja nicht gleich die volle Ladung sein. Wenn du jemanden findest, der dir gut beim Texten hilft und ggf. noch jemanden, der am Ende ein wenig die Rechtschreibung überprüft, dann kommst du vielleicht auch mit 50€ pro Text weg.

    Ich hoffe das hilft.
    Gruss
    Christian
  • Servus Christian,

    ich finde es gut, dass du Deine Strategie so kommunizierst und auch öffentlich machst. Das ändert aber nichts an dem Umstand, dass ich die Vorgehensweise dennoch befremdlich finde.

    BEISPIEL:

    Wenn ich gerne zum angeln gehe, aber keine Zeit habe - dann werde ich mit Sicherheit nicht jemanden suchen, der für mich zum angeln geht und den Fang danach zum Koch meines Vertrauens bringt, damit ich meiner Familie danach sagen kann: Den Fisch habe ich gefangen und auch für Euch auf den Tisch gebracht.

    Zwar stimmt das, denn Dank der sicherlich legalen Beschäftigung Fischers und des Kochess darfst Du Dich als Initiator der Speise verantwortlich zeichnen - mehr aber auch nicht.

    Mir geht es aber gar nicht so sehr um die juristische Zuständigkeit, sondern um den ersten Satz:

    Wenn ich gerne zum angeln gehe, oder um wieder in die Realität zurückzukehren: Wenn ICH der Welt als Blogger etwas mitteilen möchte, dann sollte ich das auch selber tun. Denn es gibt mir PERSÖNLICH etwas, meine Meinung mit jedem Buchstaben kund zu tun.

    Nur dann ist es wirklich authentisch. Es spricht nichts gegen den Einsatz von Mitarbeitern in einem Unternehmesblog - aber wenn du in der Einführung anteaserst, dass DU einen mehr oder weniger privaten Blog betreibst (Zitat: Hier schreibe ich über meine Erfahrungen, Erfolge und Mißerfolge aus der Praxis.) - dann finde ich das schon nicht mehr so spannend.

    Soll keineswegs die Qualität der Beiträge in Frage stellen. Die ist top - nur eben nur zu einem kleinen Teil von Dir selbst.

    Schade und dennoch danke für die Offenheit
    Cheers Carsten
  • […] dies keine Seltenheit ist, zeigt beispielsweise Christian Häfner in seinem Artikel darüber, wie er Blogartikel schreibt und wer ihm dabei alles hilft. Auch Digitalunternehmer Jens Hetke arbeitet laut eigener Aussage mit virtuellen Assistenten, die […]
  • Moin Christian,
    grad erst auf diese sinvolle Content-Piece gestoßen. Ich erachte es als konsequent und absolut richtig, das Thema selber machen vs. auslagern/delegieren auch beim eigenen Blog ganz nüchtern zu betrachten. Finde es gut, dass du diesen konkreten Einblick gewährst! Mich persönlich bringt es weiter bei dem Gedanken hinsichtlich aktivem Bloggings.
    Vielen Dank und Cheers
  • Hi,
    ich baue gerade auf www.timnatzschka.de meinen Blog (wieder) auf. Dabei muss ich jetzt natürlich erstmal eine Basis an Artikeln aufbauen - gerade weil es sehr multiple Themen enthält - Sport, Organisation, ökologisches Bewusstsein, Erfahrungen. Das Thema Wochenplanung werde ich aber auf jeden Fall in die Planung der Blogartikel mit aufnehmen - wenn ich das mit meinen anderen Aufgaben auch mache, dann gehört der Blog sicherlich auch dazu. Bingo. Dafür muss man den Blog natürlich erstmal als markenbildendes Instrument betrachten - das mache ich jetzt gern.
    Generell muss ich natürlich erstmal eine kontinuierliche Leserschaft aufbauen, bevor sich der Blog wirklich rechnet.
    Apropos - Wie siehst du das: Ab wie vielen Nutzern/täglichen Zugriffen lohnt sich das Outsourcing von Blogartikeln?
  • Die Überschrift ist komplett falsch und irreführend. Du bloggst nicht, sondern dein Team. Du klebst zum Schluss nur deinen Namen rauf. Erinnert mich an "Made in Germany" wo 90% des Produktes in China gefertigt wird. Damit ist dein Blog schlicht eine Mogelpackung und Du bist für mich kein Blogger, sondern ein Herausgeber mit Team. Wenn du dich so positionierst wäre es wieder ehrlich. Aber immer noch besser als die ganzen Blogger, für die Recherche die ersten 10 Suchtreffer bei Google bedeutet, um daraus einen "eigenen" Artikel zu schreiben.

    PS: Ist dieser Artikel nun von Dir? Oder von deinen "Copywritern"? Schon hier geht mir der persönliche Bezug zu deinem Blog verloren. Wer ist dann der Fachmann / die Fachfrau in deinen Artikeln? Du? Wohl eher jene die Ihn schreiben. Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr komme ich zu dem Schluss - Schmuck mit fremden Federn. Ich bleibe dabei, Du bist kein Blogger mehr, sondern Herausgeber. Der Begriff Blogger wird hier schlicht vergewaltigt.
  • Hi Andreas,

    ich mach´s kurz: Ja, der Artikel ist von mir. Aller Input und alle Ideen kommen von mir. Immerhin wird hier nicht aus der Perspektive des Copywriters geschrieben, sondern aus meiner.

    Ich beauftrage den Copywriter nicht mit "Schreib mal nen Artikel zu diesem und jenem Thema", sondern mit "Formuliere diese Ideen, Argumente und Schlussfolgerungen zu einem geschriebenen Text".

    Wie man das dann nennt, bleibt jedem selbst überlassen.
  • Ein sehr interessanter Artikel - mit viel Diskussionspotenzial! ;)
    1. Ich halte es für ein absolutes No go den Blogartikel nicht selbst zu schreiben, ganz egal wie viel man hinterher noch "überarbeitet". Aber gut, hier scheiden sich sicherlich die Geister. Ich finde wer sich die Zeit zum Bloggen nicht nehmen kann oder will, sollte nicht bloggen ...
    2. Eine Frage: Verdienst du mit diesem Blog inzwischen Geld? Den Member-Bereich hast du ja leider sehr schnell wieder abgeschafft. Ich denke auch bereits darüber nach einige Punkte auszulagern, aber da ich bisher noch kein Geld mit dem Blog verdiene, versuche ich das noch weitestgehend hinauszuzögern ...
    3. Sobald man mehr als einen Artikel pro Woche veröffentlicht, wird es dann auch noch wesentlich teurer.

    Beim weiteren Grübeln fällt mir bestimmt noch mehr ein ;)

    Liebe Grüße
    Katharina
  • Hi Katharina,

    ist ja nicht ganz so schwarz/weiss wie du es in 1. schilderst. Ich würde schon sagen, dass ich selbst blogge, auch wenn mir andere dabei helfen.

    zu 2: Ich verdiene noch kein Geld, bzw. hat sich das Affiliate Einkommen in den letzten Monaten noch unter 500€ in Summe gehalten. Aber ehrlich gesagt liegt hier derzeit kein Fokus drauf. Die Werbung links in der Leiste zu Bluehost und auch die Referral Links auf der Tools Seite geben mir aktuell eher gute Einblicke über Klickraten...

    zu 3: Ja, da hast du recht, aber es würde auch von mir mehr Zeit erfordern. Deshalb habe ich vorerst nicht geplant mehr zu bloggen als aktuell.

    Gruss
    Christian
  • Bin ich etwa das erste Mädchen, das was dazu sagen will? :)
    Ich finde es okay. Habe selbst in der Vergangenheit an Julians Stelle gearbeitet und Blogthemen vorbereitet oder teilweise selbst recherchiert und für jemand anderen geschrieben und hochgeladen. So what? Der Inhalt ist gut und solange man es so macht wie du, nämlich trotzdem den eigenen Stil beizubehalten, finde ich es okay. Persönlich läuft mein Blog noch nicht lange genug, um dir da nachzueifern (er bringt bisher ja noch gar kein Geld ein), aber generell würde ich mir die Möglichkeit offenhalten. Beim Schreiben von Romanen ist ja schon normal (bei Verlagsautoren jedenfalls), viel Arbeit abzugeben (Lektorat, Satz, Vertrieb etc), warum also nicht auch bei Bloggern?
    Viele Grüße
    Annika
  • Klasse, Christian. So viel Ehrlichkeit liest man heutzutage immer seltener.
    Dabei muss man sich nicht für den eigenen Praktiken verstecken. Erst recht nicht, wenn man anderen dabei hilft, indem man sie in einem Blogartikel veröffentlicht.

    Für Corporate-Blogs finde ich dieses Vorgehen prima. Gerade hier spielt Effizienz eine nicht zu unterschätzende Rolle. Ideen und Feinschliff muss definitiv im eigenem Hause bleiben.

    In Blogs, über denen man sich selbst über die Inhalte präsentieren will, dürfen keine Arbeiten für Artikel ausgelagert werden. Sich damit identifizieren zu können, reicht nicht.
    Den Aufwand, vorgearbeitete Texte so umzuschreiben, dass es wieder passt, schätze ich extrem hoch ein. Es ist nicht nur der Content selbst, der mich verkörpert. Bloggen ist eine Kunst. Und als Künstler zählt das Gesamtpaket. Alles andere halte ich für plagiativ (das Adjektiv gibt es nicht, trifft es aber am besten ;-)).

    Beste Grüße
    Steve
  • Servus Christian,

    Toll, dass du so offen über deine internen Prozesse schreibst und sogar dein Team vorstellst.
    Auch ich nutze für einige Aufgaben im Blog-Business virtuelle Mitarbeiter. Mein Ansatz ist hier zwar etwas anders aber jeder muss da das Richtige für sich finden und die Prozesse gestalten.

    Über das Thema wie du als Blogger externe Mitarbeiter in die Contentproduktion einbinden kannst, habe ich erst letzte Woche selbst einen Artikel auf meinem Blog veröffentlicht.
    Da ich denke, dass sich beide Artikel gut ergänzen verlinken ich meinem Artikel hier: http://www.digitalunternehmer.de/2014/6-ideen-wie-du-mit-virtuellen-assistenten-hochwertigen-content-produzierst/

    Mach weiter so!

    Gruß
    Jens
  • Danke für den Hinweis. Geht auf jeden Fall in dieselbe Richtung, dein Artikel. Danke für´s Teilen.
  • Hey Christian! Wieder ein toller und ehrlicher Artikel. Was ich besonders an deinem Blog finde, sind die praktischen Tipps! Oftmals liest man woanders nur "Theorie-Hülsen"! Weiter so... ;)
  • Ein Blog aus der Zukunft!
    Ich selbst kann mich (aktuell?) nicht mit deinem Ansatz anfreunden, ist nicht mein Ding. Vielleicht bin ich aber auch persönlich zu stark verhaftet und sehe einfach gewisse Dinge anders als du, so dass deine Vorgehensweise mir nicht passend scheint - obwohl sie es vielleicht doch wäre. Na egal.
    Was mich besonders amüsiert, ist, dass dein Blog aus der Zukunft ist!
    (c) 2024 - yeah. Ist das Absicht, dass man mit deinen Tipps 10 Jahre voraus ist?! ;)
    Gruß
  • Hi Sebastian,
    du meinst sicher die Jahreszahl unten im Footer. Ist irgendwie ein Fehler im Theme. Die Zahl wird ständig erneuert. Danke für den Hinweis, ich versuch das kurzfristig mal zu lösen.

    Zu "meinem Ansatz": Ich find´s völlig in Ordnung und gut, wenn nicht alle gleich sind und denken. Bin dennoch neugierig, an welchen konkreten Punkten du das ausmachst, bzw. was ist in deinen Worte der Ansatz, den ich verfolge?

    Wär super, wenn du mir hilfst das zu formulieren.
    Cheers
    Christian
  • Auch auf die Gefahr mich zu wiederholen: Danke Christian! ... das werde ich sofort einfach mal genau so nachmachen :)
    (ach und schau mal im Absatz "Die Woche drauf", da bricht ein Satz ab - ich verkneife mir jetzt heroisch jeden Kalauer über QS (-:
  • Danke für den Hinweis Christof. Ich hab s behoben. Für die QS müsste ich wohl noch mal 10 Min. einplanen.

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