Challenge Accepted Teil 2: Vom großen Plan zur Pleite und wieder zurück

Challenge Accepted Teil 2: Vom großen Plan zur Pleite und wieder zurück

In meinem letzten Beitrag habe ich beschlossen StartinWP neu aufzusetzen und mit einem Online-Kurs sowie Coachings in diesem Jahr einen Umsatz von min. 250.000€ zu erwirtschaften.

Und diesen Weg wollte ich alle zwei Monate mit dir teilen…

Tja, wurde nichts draus.

Mal im Ernst. Du kennst das bestimmt, oder?

Du bist voller Euphorie, du hast das Know-How und du hast einen genauen Plan aufgestellt, wie du dein Ziel erreichen willst.

… und dann kommt es völlig anders.

Ich hatte sogar noch mehr als einen Plan: Ich hatte genügend Budget (im 5-stelligen Bereich), um z.B. in Werbekampagnen zu investieren oder um mehrere Monate auf ein Einkommen verzichten zu können.

Ich wollte den 100%igen Fokus auf die eine Sache.

In diesem Beitrag möchte ich dir meine Story erzählen. Also was seit meinem ersten Beitrag geschehen ist, wie ich damit umging und wie ich trotzdessen meine ersten Klienten gewinnen konnte.

Anschließend erfährst du was ich bis hierher gelernt habe, woran ich gerade arbeite und was die nächsten Steps sind, um mein Ziel von 250k Umsatz zu erreichen.

Und das Ganze wie immer sehr transparent und mit einigen interessanten Zahlen.

Damit du Bescheid weißt, ich unterscheide hier zwischen Kunden und Klienten. Mit Klienten meine ich hauptsächlich diejenigen für die ich beratend tätig bin. Also für das Consulting.

Erwartungen vs. Realität

Im Oktober 2016 als ich den ersten Beitrag auf LSWW veröffentlicht habe, war ich emotional mega positiv aufgeladen.

Der erste Beitrag ging voll ab. Ich habe über 300 Leads eingesammelt und sehr viel wertvolles Feedback erhalten. Dafür ein großes Dankeschön!

Das zeigt wieder, dass Guest Blogging sehr gut funktioniert, um eine eigene Audience aufzubauen. Besonders wenn man selber noch keinen Blog oder eine E-Mail-Liste hat.

Zu der Zeit habe ich viel in andere Infoprodukte (hauptsächlich amerikanische) und in zwei Coachings investiert, um zu sehen wie es andere erfolgreiche Unternehmer machen. Ich habe von ihnen gelernt was wirklich relevant ist und es dann für mich adaptiert.

Ich möchte dir davon zwei aus dem deutschsprachigen Raum nennen,

die ich wirklich, wirklich sehr empfehlen kann:

Die Jungs und ihre Teams sind spitze!

Mit großer Unterstützung wusste ich also genau was zu tun war. Dadurch haben sich meine Erwartungen exponentiell erhöht und ich war der festen Überzeugung, dass es ein Klacks wird.

Die Realität sah aber so aus:

So risikofreudig wie ich bin, habe ich einige Monate vorher eine finanzielle Fehlentscheidung getroffen. Die Konsequenzen machten sich nun bemerkbar. Privat ist es zu einer kleinen Krise gekommen.

Ich bin sozusagen pleite geworden.

Das zweite mal in meinem Leben.

Es entstanden sogar Schulden während ich monatliche Kosten von über 6000€ aufgebaut habe.

Yeah…

Um zu erklären was genau vorgefallen ist, müsste ich einen eigenen Beitrag schreiben.

Kurz:

Ich habe in die falschen Leute investiert oder besser gesagt spekuliert.

In Vergangenheit lief alles top.

Dann wurde ich zu vertrauensselig.

Boom… das Geld war weg.

Das war wie ein Klatscher ins Gesicht und als es mir richtig bewusst wurde bekam ich Existenzängste.

Eine neue Herausforderung

Ich musste meine Prioritäten ändern und nach einer Lösung suchen.

Mein erster Gedanke war, noch etwas durchzuhalten und den Online Kurs fertigzustellen. Schließlich habe ich damit schon begonnen und durch den früheren WordPress-Support und mehreren Umfragen wusste ich was meine Zielgruppe wollte.

Doch so easy war das nicht. Es hat extrem viel Zeit beansprucht die Inhalte zu erstellen. Dann hätte ich ihn auch noch verkaufen müssen. Und zwar in großen Mengen.

Diese Zeit hatte ich leider nicht.

Deswegen bin ich mein Netzwerk und meine Bestandskunden durchgegangen und versuchte erste Klienten zu finden.

Fürs Consulting musste ich nichts produzieren oder programmieren.

Ich konnte mit meinem Wissen und meiner Erfahrung direkt durchstarten.

Ich wollte kleine und mittelständische Unternehmen beim Aufbau von Webseiten und bei der Marketing Automatisierung helfen.

So vereinbarte ich also mit potenziellen Klienten Telefontermine. Nach einigen Tagen stellte sich jedoch heraus, dass ich am Telefon, was das Verkaufen anging, sehr schlecht war.

Besser gesagt, ich hatte überhaupt keine Ahnung von Verkaufsgesprächen.

Ich hatte keinen roten Faden, keine Struktur. Jedes Telefonat war random style. Ich versuchte es jedem Recht zu machen und wollte durch direkte Beratung meine Kompetenz beweisen.

So toll lief das also auch nicht.

Der Plan B und mein erster Klient

Ich hatte keine Zeit mehr und musste Geld verdienen. Also beschloss ich parallel wieder nach gewohnten Freelancer-Aufträgen Ausschau zu halten. Ich kontaktierte ein paar Leute, hauptsächlich Vermittler und nach kurzer Zeit hatte ich bereits Aufträge von einer kleinen und einer großen Agentur.

Als Fullstack-Entwickler war ich gut aufgestellt und durch die ständige Digitalisierung wird der Bedarf an IT-Freelancern immer größer.

Das war im Dezember 2016.

Ich hatte 2 Hauptkunden und 3 Bestandskunden, die ich jetzt mehr betreut habe.

Als Freelancer wurde ich auf Stundenbasis bezahlt. Je nach Projekt variierte mein Stundensatz zwischen 65€ und 90€.

In meinem Netzwerk hat es sich allmählich herumgesprochen was ich anbot. Durch eine Empfehlung lernte ich ein kleines Unternehmen aus der Gesundheitsbranche kennen und kurz darauf durfte ich sie beim Aufbau der Technik und ihrer Marketing-Prozesse beraten.

Sehr geil. Mein erster Klient.

Ich habe schon vorher Unternehmen beraten, doch diesmal war es anders.

Hier wurde ich nicht pro Stunde bezahlt sondern wurde für ein bestimmtes Endergebnis honoriert.

Auf den Stundensatz heruntergerechnet verdiente ich deutlich mehr als mit meinem üblichen Stundensatz.

Genauer gesagt 125€ pro Beratungs-Session.

Wir hatten pro Woche 2-3 Sessions und ich stellte für jeden Monat eine Rechnung.

Eine Session war bzw. ist immer 1 Stunde via Skype oder Telefon.

Manchmal war eine 1 zu 1 Session auch nicht notwendig.

Eine asynchrone Kommunikation reichte völlig aus.

Also mit WhatsApp Sprachnachrichten oder eine Videoaufnahme mit Loom. Einem super Tool, um Bildschirmaufnahmen zu hosten und zu teilen. Und das kostenlos!

Das Consulting lief zu 100% virtuell ab.

Neben den Vor- und Nachbereitungen der Sessions war der Zeitaufwand im Vergleich zum Freelancing gering.

Am Anfang ist es schwer zu begreifen, wenn man in Stundenlöhnen rechnet und seine “Zeit” verkauft.

Verkauft man allerdings ein spezifisches Ergebnis und ist man auch in der Lage dieses Ergebnis zu liefern, so wird der Stundensatz irrelevant.

In den darauf folgenden Monaten kamen noch ein paar Klienten dazu, die entweder durch Weiterempfehlung kamen oder mit denen ich telefoniert habe.

Umsatztechnisch sah es so aus:

umsatz sebastian strzeszewski

Insgesamt 11.000€ durch 3 Consulting Klienten, die ungefähr 9 Stunden pro Woche beansprucht haben.

Ich war also noch weit von meinem Umsatzziel entfernt.

Andere Einnahmequellen zählen hier natürlich nicht.

Die gute Nachricht: Ich konnte meine Kosten decken, meine Schulden tilgen und nach drei Monaten wieder was zur Seite legen und Budget aufbauen. 

Das Consulting-Business zeigte mächtig viel Potential. Dabei hatte ich noch nicht angefangen Klienten über automatisierte Wege zu akquirieren.

Die schlechte Nachricht war, dass ich mega ausgelastet war, weshalb ich nicht noch mehr Klienten akquirieren konnte. Erst ab April liefen meine Freelancer-Verträge aus.

Innerhalb der Zeit konnte ich also nicht viel machen.

Der Tiefpunkt des Jahres

Mitte Februar wurde jemand aus meiner Familie schwer krank und musste sofort operiert werden.

Gefühlsmäßig war die Challenge für mich erstmal vorbei. 

Ich habe mich meiner Familie gewidmet, Kunden abgesagt und die Beratung mit Klienten abgebrochen, bei denen die Zusammenarbeit nicht wie erwartet lief.

Diese Zeit war sehr kritisch.

Ich wollte Einfluss nehmen und deswegen war mein Fokus wieder ganz woanders.

Aber es hat sich gelohnt. Es ist zwar noch nicht vorbei aber wir haben die erste Hürde geschafft und sehen deutliche Verbesserungen.

Nach so einer Herausforderung, hinterfrage ich jetzt viel mehr und viel öfter meine Herangehensweisen, meine Glaubenssätze und meine Gewohnheiten.

In allen Lebensbereichen!

Die Challenge geht weiter

Wir haben jetzt August. Zwei Drittel vom Jahr sind rum.

Und ich habe die Challenge wieder aufgenommen.

Doch ich habe meine Gedanken im Bezug auf das Ziel geändert.

Mein primäres Ziel ist jetzt vielmehr die solide Umsetzung einer Strategie, mit der ich monatlich einen konstanten 5-stelligen Betrag erziele. Und das mit weniger Zeitaufwand als mit Freelancer-Aufträgen.

D.h. ich konzentriere mich nicht das große Ganze (250k Umsatz), sondern auf die einzelnen Steps dorthin.

Der ursprüngliche Plan einen Online-Kurs zu erstellen, wie man ein Online-Business mit WordPress usw. aufbaut, ist hinfällig geworden. Viel zu allgemein und zu unspezifisch…

Stattdessen konzentriere ich mich jetzt auf eine Handvoll Kunden bzw. Klienten, für die ich Schlüsselfertige Lösungen für das beste Ergebnis liefern kann.

Aber dazu in den nächsten Abschnitten mehr.

Ok...

Du siehst, die Dinge haben sich etwas geändert.

Ich habe mir das erste halbe Jahr ganz anders vorgestellt.

Aber ich bin noch dabei und ziehe das durch.

Was ich dir mit meiner Geschichte vor allem zeigen will, ist, dass egal welches Ziel man hat oder egal welcher Herausforderung man sich stellt... man immer auf Rückschläge und abgefuckte Situationen gefasst sein muss.

Ich denke dabei immer an solche lustigen Grafiken:

grafik expectations reality

Die zeigens sehr deutlich.

Die meisten Unternehmen scheitern daran, dass sie sich ideale Best-Case-Szenarien erdenken und dann zu früh aufgeben, wenn es dann doch nicht so läuft.

Dabei sind es gerade solche Phasen, die uns zu stärker und resistenter machen.

Ich nutze meine Fehler und Rückschläge als Motivation, denn nur so wachse ich!

Was habe ich gelernt?

Jetzt erst mal kurz und knapp, die für mich entscheidenden Top-Learnings:

1. Lerne wie man verkauft

Und damit meine ich nicht, dass du zum krassen Verkäufer werden sollst.

Sondern vielmehr, dass du dir die Basics aneignest.

Zum Beispiel, wie man selbstsicher überzeugt, wie man Selbstzweifel los wird, Ein- und Vorwandbehandlung, etwas Verkaufspsychologie usw.

Ist man mit diesen Methoden vertraut, gestaltet sich ein Verkaufsgespräch viel einfacher. Oder wenn du dir ein Verkaufsskript aufschreiben und auswendig lernen möchtest.

Das ist relevant, sobald man hochpreisige Produkte oder Dienstleistungen verkauft (gefühlt ab 1000€ und mehr). Am Telefon kann man nämlich individueller auf die Fragen und Zweifel des Kunden eingehen.

Und das coole dabei ist: Alle Methoden oder Strategien lassen sich auch wunderbar in die Online-Welt übertragen. Stichwort Direktmarketing.

Möchtest du zu dem Thema mehr wissen? Dann kann ich dir die Vertriebsoffensive von Dirk Kreuter empfehlen. Hör dir am besten seinen Podcast an!

2. Wenn du nicht aktiv und automatisiert Kunden akquirierst, hast du verloren.

Auch einer der Gründe, wieso in Deutschland viele kleine- und mittelständische Unternehmen von ihren Wettbewerbern angehängt werden.

Noch krasser ist, dass es sehr viele Agenturen falsch machen. Damit meine ich vor allem Werbe- und Internetagenturen, die ihren Kunden bei der Digitalisierung helfen.

Zum Beispiel beim Erstellen von neuen Webauftritten.

Der Prozess sieht dann meistens so aus:

Für 20.000€ oder mehr werden erstmal ein neues Logo und ein Webdesign erstellt. Das dauert dann auch seine Zeit, weil hier sehr viel Wert auf die Ästhetik gelegt wird.

Man arbeitet hier hauptsächlich mit Lorem Ipsum Texten und Stockfotos, bzw. Creative Commons Bildern.

Danach wird das Webdesign in der Programmierung umgesetzt. Entweder so als würde man das Rad neu erfinden oder es wird ein günstiges Theme für 50$ gekauft und umständlich an das vorgegebene Design angepasst.

Ist die Webseite dann fertig, werden die alte Inhalte eingepflegt und/oder mit beauftragten “SEO-Texten” ergänzt.

Und zum Schluss werden Adwords Kampagnen auf die Startseite oder irgendwelche Unterseiten geschaltet, die oftmals einfach nur Geld verbrennen.

Meistens entstehen dann nur teure Webseiten, die kaum oder keine Kunden generieren.

Und das was wirklich relevant ist, wird vergessen...

Auf dieses Thema gehe ich besonders in meinem kostenlosen 7-teiligen E-Mail-Kurs ein. Falls du Bock drauf hast, findest du die Anmeldung am Ende vom Beitrag.

3. Mehr Chancen im hochpreisigen Marktsegment

Es ist schneller und einfacher bestimmte Umsatzziele zu erreichen, wenn man auch gezielt Kunden anspricht, die bereit sind mehr für die Produkte oder Dienstleistungen zu zahlen.

Nehmen wir mein Umsatzziel als Beispiel:

250.000€ im Jahr.

Das sind 20.833,34€ im Monat,

was wiederum 694,45€ am Tag sind.

Hätte ich jetzt einen Online-Kurs für 57€, dann müsste ich es schaffen täglich ca. 12 Verkäufe zu tätigen.

Im Monat brauche ich also ca. 360 Kunden, die meinen Online-Kurs kaufen.

Das ist nicht gerade einfach.

Im Vergleich zu meinem Consulting, welches ich für 1.500€ pro Monat anbiete, brauche ich nur 14 Klienten. Und diese bleiben in der Regel über einen längeren Zeitraum bei mir.

Ich muss also nur alle paar Monate neue Klienten finden.

Und was noch sehr wichtig ist: Bei einem hochpreisigen Produkt kann man plötzlich mehr für die Akquirierung eines Neukunden (Cost per Acquisition) ausgeben.

Merkst du den Unterschied?

Damit will ich nicht sagen, dass niedrigpreisige Produkte sinnlos sind. Sondern, dass jeder überprüfen sollte, ob nicht auch die Möglichkeit besteht High-End-Produkte, in Form von Coaching oder Consulting anzubieten.

Wenn du also deine Einnahmequellen zu erweitern möchtest, ist das ein gute Strategie.

Schau dir hierzu die Produkt-Treppe von SmartBusinessConcepts an.

Oder das hier: “Value Ladder” aus dem Buch Dotcom Secrets von Russell Brunson.

Meine nächsten Steps

Zur Zeit beschäftige ich mich mit der Erstellung von Inhalten und die Erweiterung meiner Funnels (automatische Vertriebsprozesse).

Ziel ist es mehr Menschen zu zeigen, was ich tue und einmal bei mir angekommen, sie dann auf meine Angebote aufmerksam zu machen.

Der Aufbau einer Audience (Publikum).

Der typische Online Marketer würde sagen, der Aufbau einer E-Mail-Liste.

Da meine Schwäche das Verkaufsgespräch am Telefon ist, habe ich einen Prozess aufgebaut, der meine Interessenten so gut wie möglich informiert und Vertrauen zu mir und meiner Dienstleistung herstellt. Ich leiste also Vorarbeit, sodass ich später am Telefon eigentlich nicht mehr stark “verkaufen” muss.

Und mit welchen Tools mache ich das?

Hauptsächlich mit WordPress und ActiveCampaign.

grafik wordpress activecampaigne

WordPress solltest du ja kennen. Das beste Content Management System überhaupt.

Und ActiveCampaign ist meiner Meinung nach das beste Tool für E-Mail Automations.

Ich habe mich damals für ActiveCampaign entschieden, weil man damit sehr gut verhaltensbasierte E-Mail-Sequenzen aufbauen kann.

Hauptsächlich um das Folgende für mich und meine Klienten zu erreichen:

Die richtige Nachricht. Zur richtigen Person. Zur richtigen Zeit.

In meinem kostenlosen E-Mail-Kurs gibt es dazu eine schöne Grafik, die das noch mehr verdeutlicht.

Ich lade dich dazu herzlich ein :)

Mehr Kunden durch effektive Webseiten

Sooo...

Wenn du dir den Artikel bis hierhin durchgelesen hast: sehr geil!

Ich hoffe ich konnte für dich ein paar wertvolle Infos raushauen und dich dazu motivieren weiter Gas zu geben, auch wenns mal scheiße läuft.

Ich plane weiterhin meine Challenge mit euch hier zu teilen. Doch diesmal nicht 10 Monate später… versprochen!

Stay tuned,

Sebastian

16 Kommentare

  • Hi Sebastian,

    finde deinen Artikel sehr interessant! Danke für die Insights. Finde es ein bisschen schade, dass du davon abgewichen bist, einen Online-Kurs zu erstellen. Dahinter stand ja sicher die Absicht ein mehr oder weniger passives Einkommen aufzubauen. Ich bin selbst dabei einen Online-Kurs zu produzieren und weiß aus eigener Erfahrung, wieviel Zeit das verschlingt. Da sind Kundenaufträge, bei denen man sofort Geld verdient, natürlich verlockend.
    Wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg und Glück und auf deinem weiteren Weg!

    Nicole
  • Hi Sebastian,

    toller Artikel! Wie bist du an die Freelance-Aufträge gekommen? Befreundete/Bekannte Agenturen?
  • Hi Sebastian,

    super dein Artikel! Du nanntest oben im Artikel "Marketing-Berater" wie Andreas Baulig und andere. Ist es nicht so, dass diese ihren Kunden zeigen wie sie mit "DIR" ihr Geld verdienen? Im Sinne von: "Gib mir dein Geld, dann zeige ich dir wie ich mit dir mein Geld verdiene"?

    Ich habe aus Interesse bei einem der genannten mal eine Anfrage gestartet und um zwei bis drei Telefonreferenzen gebeten, also quasi wer durch die "verkauften Tipps" hier wirklich die Umsätze erreicht haben soll...Fehlanzeige... ;-)

    Bin gespannt, was du berichtest. Danke dir!

    Peter
  • Hi Peter, danke erstmal für dein Feedback! :)

    Nein das ist es nicht. Zumindest nicht so wie du es schreibst... "Hey, ich zeige dir wie du Geld verdienen kannst, indem du anderen zeigst, wie sie Geld verdienen können". Von solchen Möchtegern-Gurus gibt da draußen echt zu viele.

    Das wäre auch nur auf die "Geld verdienen" Branche ausgerichtet.

    Hier lässt sich das Wissen jedoch auf fast jede Branche übertragen. Und das geht nur, wenn man wirklich Ahnung hat.

    Beispiel... wenn du in deinem Markt bereits ein erfolgreiches Unternehmen aufgebaut und sogar in zig anderen Branchen Erfahrung gesammelt und Projekte unterstützt hast, dann ist es ja legitim anderen Unternehmern, Selbstständigen, Beratern, Trainern usw. zu zeigen, wie sie effizienter an Kundenanfragen kommen. Besonders wenn du sehr gut darin bist.

    Also wenn man solchen Experten folgt und etwas recherchiert, was sie früher so gemacht haben, dann sieht man ja, ob das tatsächlich der Wahrheit entspricht oder es nur heiße Luft ist.

    Ich selber kann das bestätigen und kenne auch einige, z.B. aus dem Bereich Sport/Abnehmen oder Amazon FBA, die damit große Umsätze erzielen.
  • Hi Sebastian,

    erst einmal danke für deinen super motivierenden Artikel. Ich fand deine Zahlen so interessant, dass ich gleich ein wenig rechnen musste ;-)

    Vielleicht habe ich dabei ja einen Fehler gemacht, aber wenn du 4 Monate lang, ca. 9 Stunden pro Woche für das Coaching aufgewendet und dabei einen Umsatz von 11.000 € erwirtschaftet hast, dann komme ich auf ca. 76 € pro Stunde, was jetzt nicht unbedingt mehr ist als dein Freelancer-Stundenlohn (65 - 90 €). Wo liegt da mein Fehler? Oder habe ich das mit der Beratungs-Session falsch verstanden?

    Danke für dein Feedback!
  • Hi Andreas, danke für dein Feedback!

    Genau das ist das Problem, wenn man in Stunden rechnet :D Wenn man sich die Zahlen hier anschaut, dann hast du vollkommen recht. Der Stundensatz von 125€ kam bei meinem ersten Klienten heraus. Also 1.500€ / 12 Stunden = 125€. Hier waren es 2-3 Sessions pro Woche. Den Stundensatz und die Anzahl der Sessions (3 pro Woche) habe ich dann als Basiswert genommen.

    Ich hätte noch erwähnen sollen, dass da auch Klienten mit anderen Konditionen dabei waren. Zum Beispiel für 1.000€ statt 1.500€ und dafür weniger Sessions. Wie geschrieben, hatte ich auch Wochen, wo keine 1 zu 1 Calls notwendig waren.

    Wenn es also um die Sessions geht, stimmen die 9 Stunden pro Woche nicht ganz. Durchschnittlich waren es deutlich weniger. Was aber dazu kommt, ist die Zeit für Weiterbildung und unterschiedliche Analysen, um in dem Bereich besser zu werden...

    Ich hoffe, das klärt die Sache etwas :)
  • Ich erhalte keine E-Mails über deine Website! Kannst du das mal checken?
  • Hey Valentin,

    Wo genau hast du dich eingetragen und keine Mail erhalten? In dem Feld unten in diesem Beitrag?
  • Hi Sebastian,

    auch wenn ich dir natürlich weiterhin viel Erfolg bei deinen Unternehmungen wünsche, so entsteht bei mir durch den Artikel der Eindruck, dass es deiner Challenge an einem detaillierten und kritischen Businessplan mangelt.

    Wie sieht es z.B. mit dem Markt, dem Bedarf sowie der Konkurrenz aus, welche Kosten stehen dem Umsatz gegenüber und wie geht man mit dem Thema Skalierbarkeit um?

    Ansonsten wäre es sicherlich auch mal interessant für die Leser hier einen tieferen Einblick zu bekommen, da zu gerne viele Ideen an solchen Aspekten scheitern.
  • Danke für den offenen Artikel. Auch mir drägte sich der Gedanke auf: Gab es eine Marktanalyse, einen kompletten Businessplan oder gar eine Gründungsberatung vor dem Start? Man muss ja nicht alles per trial and error herausfinden...
  • Stark! Finde es super, dass du dich von Rückschlägen nicht aufhalten lässt und einfach weitermachst! Vorbild! Weiter so! Good Luck!
  • Hey, auch dir ein fettes Dankeschön :) Hab gesehen, dass du jetzt bei Solidmind mitmischst. Finde ich auch geil! Dir auch viel Glück und vor allem viel Spaß! Hau rein!
  • Sehr interessante Sache und Gratulation zu den hinzugekommenen Erfahrungen. :)

    Ich frage mich selbst allerdings gerade ernsthaft warum ich als sehr erfahrener Entwickler noch fest angestellt arbeite, wenn ich die Umsätze als Freelancer sehe. 0o

    Ich dachte bisher eher. "Nutze deine Erfahrung um ein eigenes Produkt zu bauen." Aber das ist ja auch schon ganz nett, für den Anfang. ^^
  • Ahoi Sebastian, das ist ein sehr interessanter und teilw. auch mitreißender Artikel über deine Erfahrungen. Hut ab.

    Ich persönlich bin der Meinung, dass Ziele viel besser kann wenn man angelehnt an der agilen Softwareentwicklung arbeitet. Gerade weil dort iterative Zyklen zum planen, testen, umsetzen und reviewen fester Bestanteil sind.

    Weiterhin viel Erfolg bei deiner Challange und ich freue mich schon auf den nächsten Beitrag.
  • Hey Sebastian, stark, dass Du Deine Erfahrungen hier so transparent raushaust! Ich drücke Dir für die weiteren Schritte auf jeden Fall die Daumen.
  • Hi Thorsten, danke dir :)

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