Bloggen: Die Basis
für ein solides Online Business

Blogger werden lohnt und sollte lieber früher als später umgesetzt werden. Wer bloggt, gewinnt nicht nur treue Leser, sondern auch Rankings von Google und damit "kostenlosen" Traffic.
Bloggen ist schon lange mehr als nur ein Hobby. Wer es richtig angeht, kannst mit Bloggen auch seinen Lebensunterhalt verdien oder mit einem Blog ein ordentliche Online Business aufbauen.  Hier stellen wir dir Tipps rund um das Bloggen vor und zeigen dir, wie du damit ein Online Business aufbaust. Wo möchtest du anfangen?
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Bloggen: Die Grundlagen

Blogger werden klingt für viele immer noch nach einer Brotlosen Kunst. Wer es allerdings zum Pro-Blogger bringt, kann schnell auch vom Bloggen leben. Wer bloggen möchte kann viele Wege gehen. Programmier- oder Designkenntnisse sind dafür nicht erforderlich. Es gibt viele Tools und Plattformen (auch kostenlose), über die du sehr einfach einen Blog starten kannst. Denn so viel ist dafür garnicht nötig:

1. Eine Idee

Überlege dir ein Thema, in das du dich gerne mit deinem Blog vertiefen möchtest. Da du dich als Blogger in der Zukunft häufig mit diesem Thema beschäftigst, sollte es idealerweise etwas sein, was dir Spass macht (z.B. Reisen, Kaffee, Backen, etc.)

2. Eine Domain (ein Name)

Jeder Blog braucht eine Domain, über die er aufgerufen werden kann (unsere ist z.B. letsseewhatworks.com). Die Domain kann ein Phantasie-Name oder auch etwas Beschreibendes sein. Je besser der Name schon beschreibt, was der Leser dort erwarten kann, desto weniger musst du auf deinem Blog erst erklären, worum es geht. Der Name sollte also gut überlegt sein.

3. Ein CMS (Content Management System)

Das CMS ist die technische Basis für deinen Blog. Hier schreibst und gestaltest du deinen Blog. Das weltweit bekannteste Blog-System ist Wordpress. Es gibt aber auch geschlossene Systeme und Plattformen wie z.B. Chimpify, Jimdo, oder andere. Auch mit einem Shopsystem wie Shopify kann man bloggen. Welches System das richtige ist hängt davon ab, was du mit deinem Blog vorhast. Hier findest du eine gute Übersicht.

Was kostet es Blogger zu werden?

Bloggen kostet in erster Linien Zeit. Zeit zum schreiben, Zeit für die Recherche und Zeit um dich mit anderen Bloggern zu vernetzen (Blogger Relations).

Die tatsächlichen Kosten für Technik und Infrastruktur lassen sich fast an einer Hand abzählen. Diese hängen auch davon ab, ob du deinen Blog selbstständig hosten möchtest oder einfach ein fertiges CMS kaufst, bei dem du einfach nur einloggst und los bloggen kannst. Was du allerdings immer brauchst, ist ein Computer und eine Internet Verbindung.

Um selbst einen Blog zu hosten brauchst du eine Domain (eine .de Domain kostet ca. 12€ im Jahr). Ein günstiger Hoster kostet ab 3€ / Monat (wenn du z.B. Wordpress.org) selbst hosten willst. 

Wenn dir die Wartung und Pflege zu aufwändig ist und du ein fertiges, optimiertes und schnelles System haben willst, dann bekommst du Systeme Jimdo.de schon ab 5€ / Monat oder Wordpress.com für 4€/Monat. Die Kosten für eine Domain sind dort bereits enthalten. Auch fallen die Kosten für einen Hoster nicht mehr an. Auf Kostenseite sind geschlossene und offene Systeme also gleichauf. Wer neu ist und erst noch Blogger werden will, dem empfehle ich immer ein geschlossenes System, auch wenn die gestalterische Flexibilität meist etwas eingeschränkter ist. Du musst dich dafür nicht mit technischen Basics beschäftigen sondern kannst erstmal ganz in Ruhe anfangen zu bloggen.

Für Pro-Blogger empfehle ich das deutsche System Chimpify. Die Kosten gehen bei 49€ / Monat los, in Summe ist es aber immer noch deutlich günstiger als Alternativen, weil das Tool auch weitere Funktionen abdeckt, die sonst extra gekauft werden müssten (z.B. Newsletter, Popup-Tools, Membership-Bereich, usw.). Chimpify bietet all das aus einer Hand.

Tipp: Wenn du nicht regelmäßig zu einem bestimmten Thema bloggen willst, sondern einfach nur einen Ort suchst, um ab und zu Blog-Texte zu veröffentlichen, dann ist medium.com vielleicht das Richtige für dich. Medium ist so ähnlich wie Facebook, Youtube oder Instagram, bloß dass du hier keine Kurzinfos, Videos oder Bilder hochlädst, sondern Texte. Genau wie bei den anderen Sozialen Netzwerken können Leser deine Texte finden, dein Profil abonnieren, die Texte teilen oder kommentieren. Der Vorteil: Du brauchst keine eigene Domain und musst auch keine Marke aufbauen, sondern erreichst die Menschen, die sich ohnehin regelmäßig auf medium.com tummeln.

Was gehört zum Bloggen noch dazu?

Bloggen, also regelmäßig einen Text schreiben, ist für die meisten schon eine Herausforderung. Wer professioneller Blogger werden will und mit seinem Blog Einkünfte erzielen will, der sollte mehr machen als nur Texte zu schreiben.

1. Schreibe für Menschen und für Google (SEO)

Du kannst die tollsten Texte auf deinem Blog haben. Wenn diese niemand findet, wird sie auch keiner lesen. Daher solltest du deine Texte SEO optimiert schreiben, sodass Google deine Beiträge den Lesern vorschlägt, die nach einem Inhalt wie deinem gesucht haben. SEO ist essentiell und sollte beim Bloggen ab Tag 1 betrieben werden. Der Traffic von Google ist kostenlos, sofern der Blogtext einmal gut rankt. Den Aufwand, den Text zu erstellen und deinen Blog zu optimieren, musst du allerdings in Vorleistung erbringen. Denn die Kunst ist deine Blogtexte in die Suchergebnisse zu bringen. Das dauert manchmal Jahre (wenn du bei 0 startest) bis du signifikante Besucherzahlen von Google erhältst.

2. Streue deine Texte über Soziale Medien

Wer Blogger werden will, muss heute mehr machen als einfach nur schreiben. Social Media Profile zu haben ist Pflicht! Erstelle eine Seite und/oder eine Gruppe bei Facebook, eine Instagram Seite, einen Youtube Kanal und vielleicht noch eine Pinterest Seite. Das muss nicht alles auf einmal passieren. Suche dir zunächst einen Kanal aus, der dir gut liegt und versuche auch hier regelmäßig neue Inhalte zu veröffentlichen und so zusätzliche Leser zu erreichen. Professionelles Bloggen bedeutet auf mehreren Kanälen aktiv zu sein.

3. Mache Leser zu Stammlesern

Bloggen bedeutet Unterhalten. Mit jedem Text gibst du ein Stückchen Wissen weiter und lieferst damit Mehrwert für deine Leser. Jeder interessanter die Inhalte sind, desto höher ist die Chance, dass dieser Leser regelmäßig wiederkommt. Damit der Besucher nicht von selbst drauf kommen muss, kannst du ihm z.B. anbieten ihn per E-Mail über deinen Newsletter regelmäßig über neue Inhalte informieren. Auch hierfür gibt es fertige System wie mailchimp.com, cleverreach.de oder andere. Setze auf jeden Fall von Beginn an auf ein solches System. Mailchimp ist z.B. bis zu 2000 Kontakten kostenlos.


Mit Bloggen Geld verdienen

Die meisten Menschen, die Blogger werden wollen, planen damit auch Geld zu verdienen. Das ist auch grundsätzlich möglich, allerdings muss dafür klar sein, dass ein Blog selbst noch kein Produkt ist.
Geld bezahlen Kunden nur dann, wenn sie eine Gegenleistung erhalten. In der Online Welt (rund um das Bloggen) kann das z.B. ein Kurs oder eine Dienstleistung sein. Genau so kann ein Blog aber auch zu einem Online Shop oder Einzelhandelsgeschäft gehören, in denen physische Produkte gekauft werden können.

Der Blog selbst ein Marketing Kanal, mit dem du meist über Google neue potentielle Kunden erreichst. Die Leser zu Kunden zu machen ist eine zweite Disziplin, die du angehen kannst, sobald dein Blog steht. Du brauchst:

1. Ein Produkt / eine Dienstleitung

2. Einen Verkaufsweg

Wenn du mit deinem Blog Geld verdienen willst, dann überlege dir, wie du das auch ohne Blog machen kannst. Bist du z.B. Freelance-Designer und suchst Kunden, für die du Designs entwickeln kannst, dann ist dafür grundsätzlich erstmal kein Blog erforderlich. Der Blog hilft dir aber neue Kunden zu gewinnen und bestehende Kunden zu Stammkunden zu machen zu gewinnen, indem du regelmäßig über dich und deine Arbeit schreibst.

Alternative Produkte können auch Dienstleistungen oder physische Produkte jeder Art sein. Egal, ob du Kaffee verkaufst oder Coaching Sitzungen oder Event-Tickets. 

Steht dein Produkt, musst du einen Verkaufsweg schaffen. Da Bloggen und etwas verkaufen nicht so weit auseinander liegen, bieten viele Content Management Systeme auch integrierte Shop-Funktionen an. Eine gute Übersicht an Shopsystemen kannst du auch hier finden. Mit Shops kannst du Produkte anlegen und diese direkt in deinem Blog verkaufen. Je nach Produkt bietest du dann einen entsprechenden Verkaufsweg an, z.B.

- Eventbrite.de, wenn du Veranstaltungstickets verkaufen willst,
- ein Shopsystem, wenn du physische Produkte verkaufen willst,
- ein Kontaktformular, wenn du Dienstleistungen verkaufen willst.


3. Sonderform: Wenn der Blog selbst das Produkt ist

Es gibt auch einen Weg, wo der Blog, bzw. die Blogreichweite das Produkt selbst ist, nämlich Werbefläche. In diesem Fall geben dir Werbepartner Geld dafür, dass sie deine Reichweite nutzen können um das eigene Produkt dort zu bewerben. Solche Flächen kannst du einzeln verkaufen und einbauen, oder z.B. über Google Adsense einfach pauschal vermarkten lassen. In dem Fall definierst du die Werbeflächen in deinem Blog und Google besorgt die Werbepartner. Eine weitere Möglichkeit ist Affiliate Marketing: In dem Fall verdienst du Provisionen über erfolgreiche Kaufempfehlungen von Produkten Dritter.


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