Über die Geschichte von LetsSeeWhatWorks

Hi! Ich bin Christian Häfner und Gründer aus Leidenschaft seit ich 18 bin. Heute bin ich Mitte 30, habe mehrere Unternehmen und Projekte erfolgreich und teilweise weniger erfolgreich aufgebaut, und lebe mit meiner Freundin Heidi (die mittlerweile selbst Unternehmerin ist) in der ganzen Welt an Remote-Standorten, die uns gerade gefallen.

Einen guten Überblick über meine aktuelle Lebens- und Arbeitssituation kannst du in diesem Podcast Interview mit mir aus dem Juli 2017 bekommen: 

 
„Unternehmer sein bedeutet frei sein!“ 

CH800

Warum LetsSeeWhatWorks.com?

Für die meisten Gründer, mit denen ich spreche, beruhen viele Entscheidungen und Erfolge auf dem Trial & Error-Prinzip. So war es letztlich auch bei mir. Dabei bin ich mir sicher, dass ich viele Dinge besser gemacht hätte, hätte mir jemand gesagt, wie es geht. Ich möchte das Gründertum und Menschen, mit dem Mut etwas aufzubauen, unterstützen. Deshalb habe ich beschlossen in diesem Blog und innerhalb der LSWW Community meine Erfahrungen zu teilen.

Der Unternehmer in mir

Meine Geschichte ist eigentlich ganz normal: Schule, Abi, Studium, Job. Was mir aber schon immer wichtig war ist der Wunsch nach freiem handeln, denken und arbeiten. Das Problem: Von Luft, Liebe und tollen Businessplänen kann man allein nicht leben. Also bewarb ich mich nach dem Studium zunächst bei Otto in Hamburg und bekam den Job. Trotzdem reichte mir das nicht aus. Noch während meiner Zeit bei Otto gründete ich das Kaffee Startup Happy Coffee und verkaufte bereits nach wenigen Monaten hunderte Kilo Kaffeebohnen aus Papua Neuguinea, ganz im Stil der 4-Stunden-Woche von Tim Ferris. Am Ende reichte das aber leider immer noch nicht, um davon zu leben.

Dann, im Dezember 2010 kündigte ich bei Otto und trat mit meinem Geschäftspartner René Maudrich an, um FastBill aufzubauen und die Welt fortan mit einer einfachen, webbasierten Rechnungs- und Finanzmanagementsoftware zu versorgen. Alle Freelancer und Startups sollten – so wie ich – von überall arbeiten können. Die Idee war grandios, der Zeitpunkt passend, die Umstände so la la. Uns trennten 500km, wir hatten keine Finanzierung und obwohl wir uns gut verstanden, kannten wir uns nur von ein paar Events und Telefonaten. Egal, der Wille war da, das Potential erkannt, das Team formiert! Am Ende lebte ich etwa ein Jahr von Erspartem und Gründungszuschuss. Ich baute gemeinsam mit René das Projekt FastBill soweit auf, dass wir uns davon ernähren und weiteres Wachstum voran treiben konnten. In dieser Zeit pendelten wir viel und verbrachten etwa 2 Wochen pro Monat in einer gemeinsam WG in Frankfurt. Zwar entstanden in dieser Zeit auch weitere Projekte wie appshaker.de, jedoch fokussierten wir uns auf das erfolgreich wachsende Projekt FastBill. Der Plan ging auf: Heute hat FastBill über 35 Mitarbeiter, ist nach 6 Jahren Bootstrapping VC-finanziert und wächst täglich weiter. Im Juni 2013 brachten wir mit Monsum unser zweites Produkt auf den Markt, eine einfache Lösung zur automatisierten Abrechnung von Abos.

Der Wunsch nach Freiheit

„Freiheit“ lässt sich auf viele Weisen interpretieren. Für mich bedeutet es vor allem freie und selbstbestimmte Entscheidungen treffen zu können und nicht von anderen (Arbeitgebern) abhängig zu sein. Das war auch der Grund, warum ich meinen guten Job bei Otto aufgab. Freiheit bedeutet aber auch, dass wir bei FastBill z.B. ein Büro in Frankfurt haben, obwohl ich in Hamburg lebe, weil es privat anders nur kompliziert geworden wäre. Für mich bedeutet Unternehmer zu sein mehr als einfach nur Geld zu verdienen. Es bedeutet auch selbst Herr darüber zu sein, wo und wie man leben und arbeiten möchte.

Heidi Christian Java work

Ein typischer Arbeitsplatz: Heidi und Christian in Ost-Java

Das Ziel ist noch nicht erreicht

Unternehmer zu sein ist eine Lebenseinstellung, ein Lifestyle. Ich arbeite weder auf den großen Verkauf eines meiner Unternehmen hin (zumindest nicht bewusst), noch ist mein Ziel ein Jahresgehalt von 1 Mio. € (was aber auch ok wäre). Trotzdem bin ich noch nicht am Ziel. Ich strebe danach immer neue Ideen zu verwirklichen und lerne täglich dazu. Ich arbeite also weiter daran noch unabhängiger, noch freier, noch erfolgreicher mit meinen Projekten zu werden. Denn Luft nach oben ist noch genug. Und dennoch: Der Weg bis hier hin war großartig und ich fühle mich, als wäre ich an der Kreuzung in Richtung „Unternehmer sein“ richtig abgebogen.

Feedback?!

Nichts hilft mir als Unternehmer und Mensch mehr als konstruktives Feedback zu erhalten. Zöger also nicht, mir eine Mail zu schreiben mit deinem Feedback, egal ob Lob oder Kritik, an christian@letsseewhatworks.com oder schreibe mir bei Facebook oder Twitter.

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Viel Spass beim Stöbern im Blog und viel Erfolg mit deinem Unternehmen! Wenn du Fragen hast, schreib mir über das Formular.

Christian

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